Kategorie-Archiv: Allgemeines

Kaffee ganz bequem bestellen

In den letzten Jahren ist der Umsatz für Online-Einkäufe von Kaffee um ein vielfaches gestiegen. Kaffee zubereiten kann fast jeder mit der richtigen Kaffeemaschine und den sorgfältig ausgewählten Kaffeebohnen oder gemahlenen Kaffee. Das große Kaffeesortiment hat für jede Altersgruppe etwas dabei von Cappuccino, Latte macchiato bis hin zum Espresso. Dank der Multifunktionalität der Online-Shops können Kunden ausführliche Informationen über die verschiedenen Kaffeesorten erhalten und sich selber ein Bild darüber verschaffen. Sie erhalten dabei wertvolle Einblicke in die Welt der Kaffeeherstellung.

Bestellen Sie hier einfach und schnell Ihren Lieblingskaffee- oder Espresso!

Die Katzencafés aus Japan

Cat cafes: For some time there in Japan called cat cafes. These are Locationen where one though normal coffee and cake gets, but it is in the company of cats. The first cat cafe opened in 1998 in Taipei, Taiwan.

The idea for the cat cafes, and eventually the boom that came because in Asia, especially in the Japanese cities of living space is very limited and therefore have most Japanese can not accommodate a pet. From this given unit in the Japanese home culture, the idea is the animals originated easy to integrate into the cafes.

The size of the cafes here determines how many cats are in it. but accessible are about 8-10 per Cat Café. Guests can choose before their visit to the cafe from a „menu“ with these cat they want to surround themselves. In such a card then are the names and characteristics of each cat. Especially older people delight in the Geselschaft and playing with the cats. For all there is a special entertainment for coffee and cake.

Katzencafé

Cat cafes in Germany

In Germany, the trend of cat cafes has arrived. The first cat café in Germany erföffnete in Munich in 2013. Later, in Cologne (2014), Aachen (2015), Berlin (2013) and Hannover (2015). Unlike in Japan, it is to bring in Germany more difficult cat to the cafe. Because the focus is not the fun of the guests, but the protection of animals and observe the hygiene regulations. So must a cat café in Germany a space to offer in the can retreat and rest the cats and can not be entered by visitors.

In the cat cafes that exist in Germany you have to pay a separate admission. Just for coffee and cake fall naturally to the normal cost. Man, the cat stroking course and with them playing. In cat cafes are found usually very affectionate and tame cats. If the animals sometimes have no desire to be stroked, they pull in the retreat back but of course you must also obey rules. So one may the cats do not pull on the tail, and they are not feeding. Also bring photographing and annoy the cats and own pets is of course prohibited. However, if you follow all these rules and a cat lover is, you should have a lot of fun in a Cat Café.

 

Brite stellt Sprit aus Kaffee her

Es klingt unglaublich, aber es ist wahr:
Der Londoner Arthur Kay stellt aus Kaffeesatz Sprit her.

Für seinen Bio-Kraftstoff erhielt er bereits mehrere Auszeichnungen.

Von Großfabriken besorgt er sich den Kafffeesatz. Die Unternehmen sparen dabei sogar noch an den Entsorgungskosten.

Die Bio Bohne
Auf seiner Webseite stellt der junge Gründer sein Unternehmen vor: www.bio-bean.com

Über das genaue Receycling-Verfahren erfährt man leider nicht viel.

Die größten Kaffee-Irrtümer

Zehn Irrtümer über Kaffee – der Mythen-Check!

1. These: Kaffeetrinken trocknet den Körper aus
Lange Zeit hielt sich diese Legende: Kaffee soll dem Körper das Wasser entziehen. Stimmt das? Nein. Denn auch wenn das Koffeein im Kaffee harntreibend wirkt, gewöhnt sich der menschliche Organismus daran und seine Funktion zur Regulierung des Wasserhaushalts funktioniert um so besser, je regelmäßiger Kaffee in gleichbleibender Menge getrunken wird.

2. These: Krebs durch Kaffeegenuß
Diese These ist bisher weder belegt noch bewiesen. Zahlreiche Wissenschaftler streiten sich darüber, ob Kaffee Krebs verursachen kann. Bis heute konnte kein Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und der Entstehung von Krebs gefunden werden oder ob Koffein förderlich für den Ausbruch von Krebszellen ist. Über neue Forschungserkenntnisse halten wir Sie gerne auf dem Laufenden.

3. These: Kaffee hält uns wach
Kaffee macht Leute wach und wirkt belebend? Ja, die meisten Menschen werden durch Koffein im Körper gepuscht. Allerdings kann ein starker Espresso für Personen mit niedrigem Blutdruck sogar als Einschlafhilfe verwendet ewrden. Denn der Stoff bringt den Blutdruck für eine gewisse Zeit wieder auf den Normalstand. Somit werden die Betroffenen wieder ruhiger und schlafen leichter ein.

4. These: Kaffeebohnen im Kühlschrank aufbewahren ist besser
Diese Idee ist keine gute. Denn Kaffeebohnen neigen mit ihrer porösen Oberfläche dazu, dass sie Gerüche aus ihrer Umgebung auf- und annehmen. Aus diesem Grund ist der Kühlschrank ein denkbar ungeeigneter Ort, um bereits geöffnete Kaffee-Packungen zu lagern.

5. These: Impotent durch Kaffee
Auch an diesem Mythos halten einige heute immer noch fest – welcher aber widerlegt wurde: Denn im Gegenteil steigert Kaffeekonsum sogar die Libido. Eine wissenschaftliche Studie der Universität in Michigan (USA) zeigt, dass Kaffeetrinker sexuell aktiver sind als Nicht-Kaffeetrinker. Auch um ihre Zeugungsfähigkeit müssen sich die Herren nicht sorgen: Brasilianische Forscher haben nachgewiesen, dass Kaffeetrinker über beweglichere Spermien verfügen.

6. These: Kaffee schadet dem ungeborenen Kind während der Schwangerschaft
Mäßiger Kaffeekonsum hat keinen negativen Einflluss auf den Verlauf einer Schwangerschaft. So bestätigen diverse Studien zu diesem Thema, dass zwei Tassen Kaffee täglich sowohl für schwangere als auch für stillende Frauen unbedenklich sind.

7. These: Kaffee macht süchtig
Wer den regelmäßigen Konsum von Kaffee gewohnt ist, der kann schon mal leichte Entzugserscheinen bekommen. So reagieren starke Kaffeetrinker etwa mit Kopfschmerzen. trotzdem wird im Fall von Kaffee nicht von einer Sucht gesprochen. Denn starke körperliche oder auch psychische Folgen, wie es sie bei Alkohl oder Drogen gibt, bleiben aus. Zudem muss der Kaffeekonsument seine Dosis nicht ständig erhöhen – es wird keine Toleranz aufgebaut.

8. These: Kaffee macht schön
Das glaubte man zumindest noch zur Zeit des Barock. Die klare Antwort lautet leider jedoch: Nein, Kaffee macht nicht schön(er). Denn als man sich damals noch blass schminkte und gepuderte Perücken trug, wurde der Kaffee ausschließlich kalt getrunken, da Schminke und Lippenstifte vom heißen Dampf zerlaufen wären. Allerdings: Ganz aktuelle Forschungen belegen, dass die im Kaffee enthaltenen Stoffe „Niacin„, „Trigonellin“ und „Chlorogensäure“ vor Karies schützen.

9. These: Kaffee macht wieder nüchtern
Kaffee hilft nicht beim Ausnüchtern. Alkohol kann die Wirkung von Koffeein abschwächen, allerdings funktioniert das umgekehrt nicht. Der Promillegehalt ändert sich durck Kaffeekonsum nicht.

10. These: Kein Kaffee vorm Sport
Teilwese sehr beständig hält sich noch immer das Gerücht, Sportler sollten vor ihren Aktivitäten besser keinen Kaffee trinken. Doch im Gegenteil: Eine Tasse Kaffee kann sowohl Muskelschmerzen vorbeugen als auch die Ausauer verbessern. Forscher in Australien haben außerdem eine erhöhte Muskel-Reaktionskraft festgestellt, wenn Sportler Kaffee trinken.

Internationaler Tag des Kaffees – International Coffee Day

Einmal im Jahr findet der „Tag des Kaffees“ statt. Dieser wurde vom Deutschen Kaffeeverband im Jahr 2006 ins Leben gerufen. In Deutschland findet dieser immer am ersten Samstag im September statt. Der internationale Coffee Day (oder auch National Coffee Day) dagegen hat das feste Datum, immer am 29. September und geht zurück auf den amerikanischen National Coffee Day aus dem 2005, den große Fast-Food-Ketten dazu nutzen, gratis Kaffee zu verteilen – auch heute noch.

coffee

Eine Huldigung an den Kaffee

Der Tag des Kaffee kommt nicht von ungefähr. Denn laut Umfragen trinkt der Deutsche im Jahr gut 150 Liter des Heißgetränks aus der braunen Bohne. Der Vebrauch von Kaffee liegt damit noch vor Wasser und Bier. Weltweit werden jährlich geschätzte 400 Milliarden Tassen Kaffee getrunken.
Diese Zahlen machen die Bedeutung von Kaffee klar. Der Tag des Kaffee soll auch an „Fair Trade“ erinnern und hervorheben. Kaffeebauer aus aller Welt sollen und müssen anständig behandelt und bezahlt werden. Wir von Mein-eigener-Kaffee.de setzen uns daher auch immer wieder lautstark für Fair Trade Kaffee ein. Wir möchten, dass die Kaffeebauern verbesserte Arbeitsbedingungen erhalten. Dafür setzen wir uns ein.


Link zum Wikipedia-Eintrag

Serie Kaffeespezialitäten Teil 2: Latte Macchiato

In unserem ersten Teil der Serie Kaffeespezialitäten berichteten wir über den Cappuccino und haben darüber aufgeklärt, was genau die Bestandteile sind. Heute gibt es den nächsten Teil und wir stellen euch eine weitere Kaffeespezialität vor.

Heute: der Latte Macchiato.

Inhaltsübersicht

  1. Der Begriff „Latte Macchiato“
  2. Die Geschichte des Latte Macchiatos
  3. Die perfekte Latte Macchiato-Zubereitung
  4. Warum ist er so beliebt?
  5. Der Latte Macchiato: die Kalorienbombe

Der Begriff „Latte Macchiato“

Ein Latte Macchiato ist ein italienisches Kaffeegetränk, welches aus heißer Milch, einem Espresso und heißem Milchschaum besteht. Aus dem Italienischem übersetzt bedeutet es „fleckige Milch“.

Traditionell wird er in einem hohen Glas serviert, damit man die drei Schichten schön sehen kann. Neu auf dem Markt sind doppelwandige Thermogläser, in denen das Getränk länger warm bleibt. Außerdem erhält man einen schönen Schwebeeffekt – man könnte also annehmen die Flüssigkeit schwebt in dem Glas. Dazu wird ein langer Löffel gereicht.

Die Geschichte des Latte Macchiatos

Wie schon festgestellt kommt der Latte Macchiato aus Italien. Dort wurde er ursprünglich als Kaffee für Kinder erfunden. Kinder dürfen wegen des Koffeins nicht zu viel Kaffee trinken. Und so kamen die Italiener auf die Idee, viiiel Milch hinzuzugeben. Zwischenzeitlich ist das ursprüngliche Kindergetränk auch für Erwachsene der Hit. Und nicht nur in Italien ist das Kaffeegetränk der Liebling, sondern auch in Deutschland.

Die perfekte Zubereitung

Verteilung der Bestandteile eines Latte Macchiatos

Verteilung der Bestandteile eines Latte Macchiatos

Wie der Cappuccino besteht auch der Latte Macchiato aus 3 Schichten, aber in einer anderen Reihenfolge: heiße Milch, Espresso und Milchschaum. Diese Komponenten werden folgendermaßen zu einem Latte Macchiato verarbeitet:

Zunächst wird die Milch erwärmt und aufgeschäumt. Dabei entsteht Milchschaum. Die Milch wird wesentlich stärker aufgeschäumt als beim Cappuccino, so dass ein fester Milchschaum entsteht. Dann wird als erstes die Milch in das hitzebeständige Glas gegeben und anschließend der Milchschaum darauf geschichtet. Aufgrund der vielen Luft in dem Schaum, bleibt dieser als oberste Schicht bestehen. Zu guter Letzt wird ein frisch aufgebrühter Espresso vorsichtig (!) durch die Schaumschicht in das Glas gegossen. Dadurch, dass der Espresso wärmer als die Milch ist, legt er sich zwischen die Milch und den Milchschaum. Damit das so gelingt, muss man den Espresso langsam (!) eingießen. Auf diese Weise erhält man die drei typischen Schichten des Latte Macchiatos. Im Laufe der Zeit kam es dazu, dass er aus optischen Gründen mit Kakaopulver, Zimt oder auch Sirup verziert wird.

Jetzt wird klar, dass beim Latte Macchiato mehr Milch und weniger Espresso enthalten ist als im Cappuccino. Denn manch einer ist der Meinung, dass Cappuccino und Latte Macchiato dasselbe sind. Wie wir heute gelernt haben, ist dies aber nicht der Fall.

Der Latte Macchiato wird in Italien traditionell mit einem Trinkhalm serviert. Die verschiedenen Schichten werden durch diese Trinktechnik nicht vermischt.

Warum ist er so beliebt?

Unser Latte Macchiato - erhältlich in unserem Café in der Gutenbergstraße in Marburg

Unser Latte Macchiato – erhältlich in unserem Café in der Gutenbergstraße in Marburg

Für Menschen die gerne Kaffee trinken, aber nicht dn starken Geschmack des Kaffees mögen, sondern gern viel Milch hinzugeben, ist das Lifestyle Getränk eine genussvolle Alternative zum normalen Filterkaffee mit Milch. Aber auch die ansehnliche Optik gibt dem Kaffeegetränk den besonderen Kick. Die drei Schichten geben ein schönes Schauspiel, das man eigentlich nicht gern zerstören möchte. In Italien spielt die Optik keine große Rolle. Dort werden Milch und Espresso einfach gemischt und nicht im Schichtsystem angerichet.

Aufgrund des geringeren Koffeingehalts und der vielen Milch ist der Latte Macchiato bekömmlicher für empfindliche Mägen. Außerdem hat er auch einen lieblicheren Geschmack als eine Tasse Filterkaffee.

Der Latte Macchiato: die Kalorienbombe

Schon beim Lesen der Zubereitung wird einem klar, dass dieses Getränk nicht der Schlankheitshelfer Nummer 1 ist. Leider! Denn er ist soo lecker.

Aufgrund seiner Bestandteile ist der Latte Macchiato ein kalorienreiches Getränk. Wird er mit Vollmilch zubereitet, kommt ein Glas auf ca. 175 bis 200 Kilokalorien. Wenn man bedenkt, dass ein Erwachsener Mensch am Tag um die 2000 Kilokalorien zu sich nehmen soll, dann sollte es zum Abendessen nur einen Salat geben, wenn tagsüber Latte Macchiato auf dem Speiseplan stand.

Gibt man dem Latte Macchiato noch Zucker hinzu, dann steigt die Kilokalorienanzahl. Dabei hat ein Teelöffel mit rund 5 g Zucker 20,5 Kilokalorien. Eine Prise Kakao gibt dann nochmal 3 Kilokalorien oben drauf. Der Espresso trägt mit 2 Kilokalorien am wenigsten zu der Kalorienzahl bei. Wenn man das weiß, kann man mit der Milch variieren und weniger davon hinzugeben, was aber den Latte Macchiato verfälscht. Wer auf seine Figur achtet, sollte dies jedoch beachten.

Nimmt man den Latte Macchiato mit fettarmer Milch und ohne Zucker zu sich, weist er nur 99 Kilokalorien auf.

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„Mein eigener Kaffee“ Partnerprogramm

Unser Bestreben ist es guten Kaffee zum besten Preis-Leistungsverhältnis anzubieten und dabei jedem die Möglichkeit zugeben seinen eigenen und persönlichen Kaffee selbst herzustellen und zu mischen. Nun ist es aber so, dass wir nicht jeden einzelnen Kaffeetrinker in Deutschland, Österreich und der Schweiz erreichen können. Aus diesem Grund benötigen wir Ihre Hilfe!

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Jeder neue Kaffeekunde, der über die eingebundenen Werbemittel auf unseren Onlineshop kommt und anschließend eine Bestellung tätigt, bringt bares Geld. Insgesamt 10 Prozent pro Verkauf zahlen wir an unsere Affiliates aus. Für besonders reichweitenstarken Webseite und TOP-Affiliates schnüren wir gerne ein spezielles Konditionspaket.

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Wildkaffee – Der Ursprung unseres heutigen Kaffees

Täglich werden 73 Millionen Tassen Kaffee in Deutschland getrunken. Manche trinken ihn schwarz, manche mit Milch, die anderen trinken lieber Latte Macchiato oder Cappuccino. Gern darf es auch mal ein Espresso zum Munterwerden sein. So gelingt es dem Kaffee jeden Gaumen auf seine spezielle Art und Weise zu erfreuen. Aber woher stammt der Kaffee eigentlich ursprünglich, wohl nicht aus dem Supermarkt von nebenan.  Denn der Ursprung aller Kaffeesorten ist der Wildkaffee aus Äthiopien. In diesem Artikel berichten wir über die Entdeckung des Kaffees und über Wissenswertes über den Ursprungskaffee.

Inhaltsverzeichnis

  1. Die Entdeckung des Kaffees
  2. Der Weg nach Europa
  3. Die Verbreitung der Kaffeepflanzen
  4. Die Geschichte von Kaffa
  5. Wissensertes über den Wildkaffee
  6. Das Regenwaldschutz-Projekt

Die Entdeckung des Kaffees

Die Region Kaffa auf dem Kontinent Afrika

Die Region Kaffa auf dem Kontinent Afrika

Eine Legende besagt, dass einst (6. Jahrhundert) die Ziegen des Ziegenhirten Kaldi im Südwesten des heutigen Äthiopien liegenden Königreichs Kaffa von einem Strauch mit weißen Blüten und roten Früchten gefressen haben sollen. Aufgrund dessen sprangen die Tiere die ganze Nacht herum. Der Hirte bemerkte dies und die ihm unbekannte Pflanze. So beschloss er, selbst von den süßlichen Früchten zu kosten und spürte somit die anregende und stimulierende Wirkung. Den in der Nähe lebenden Mönchen fiel die Aufruhr des Hirten auf und gingen dem nach. So entdeckten auch sie die neue Pflanze und deren zauberhafte Wirkung, durch die sie bis tief in die Nacht beten und miteinander reden konnten.

Andere Legenden erzählen, dass die Mönche die Pflanze und deren Früchte als Teufelswerk verurteilten und sie ins offene Feuer warfen. Kurz darauf waren sie von dem Duft der halbverkohlten Bohnen überrascht und sehr angetan.

So vermutet man, dass der Ursprung des Kaffees in der Region Kaffa im Südwesten Äthiopiens liegt, wo er erstmal im 9. Jahrhundert erwähnt und auch bewusst geröstet wurde. Erst im 14. Jahrhundert gelang er dann nach Arabien, wo er wahrscheinlich erst im 15. Jahrhundert geröstet und getrunken wurde. So wurde Arabien zur Monopolrolle des Kaffeeanbaus. Das Handelszentrum war die Hafenstadt Mocha (Mokka) im Jemen.

Johann Wolfgang von Goethe kam dann auf die Idee, die Bohnen zu destillieren. Später setzte der Chemiker Friedlieb Ferdinand Runge den Gedanken um und entdeckte das Koffein und wie man ihn aus dem Kaffee „entfernen“ kann.

Im 16. Jahrhundert eroberte der Kaffee dann das Osmanische Reich (Türkei). Es entstanden die ersten Kaffeehäuser. Mitte des 16. Jahrhundert gelang der Kaffee nach Syrien und Kleinasien. Etliche Sultane verboten aber den Kaffee. Es ging so weit, dass Kaffeehäuser zur Strafe abgerissen und Kaffeetrinker starker Verfolgung ausgesetzt waren.  Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Getränk im Osmanischen Reich endgültig anerkannt.

Der Weg nach Europa

Wie kam der Kaffee nun nach Europa?

Im Jahre 1573 kam der Augsburger Arzt Leonhard Rauwolf in Syrien auf den Genuss des Kaffees und berichtete daraufhin darüber. Der italienische Arzt Prospero Alpini informierte Ende des 16. Jahrhunderts die Bevölkerung in Italien über das neuartige Getränk. Mitte des 17. Jahrhunderts verfügten Venedig, Oxford, London und Paris über die ersten Kaffeehäuser. In Wien eröffnete der Armenier Johannes Theodat das erste Wiener Kaffeehaus im Jahre 1685. Er erhielt als einziger Händler der Stadt, zum Dank für seine Kurierdienste, von den Stadtoberen das Privileg, 20 Jahre lang Kaffee als Getränk verkaufen zu dürfen. So eröffnete er in seinem Wohnhaus am Haarmarkt, heute Rotenturmstraße 14, das erste Wiener Kaffeehaus.

Anfänglich überwog in Deutschland die Wortform Coffee aus dem Englischen oder Niederländischen. Während des 18. Jahrhunderts setzte sich Kaffée nach dem französischen Wort café durch. Das erste deutsche Kaffeehaus wurde im Jahr 1673 in Bremen errichtet. Daraufhin folgte Hamburg im Jahr 1677. 1694 gab es bereits vier Stück. Und schon 1675 kannte man Kaffee am Hofe des Großen Kurfürsten in Berlin. Jedoch wurde erst 1721 das erste Kaffeehaus errichtet. Ende des 17. Jahrhunderts folgten dann auch Regensburg und Leipzig mit der Eröffnung der ersten Kaffeehäuser.

Im 17. Jahrhundert verbreitete sich der Kaffee in holländischen Kolonien wie z. B. Java. Auf diese Weise erhielt Holland im Handel eine Vormachtstellung. Somit faltete sich der Kaffeekonsum in immer weitere Gesellschaftskreise aus. 1766 verbot Friedrich der Große aber die private Einfuhr in den privaten Handel. Ausschließlich der preußische Staat war bemächtigt, mit Kaffee zu handeln. Das Ziel damit war, den Abfluss des Kapitals ins Ausland zu verhindern und somit die Staatskasse zu füllen. Aufgrund des Handelsverbots kam es zu einem umfassenden Schmuggel mit Kaffeebohnen. Daher wurde 1781 auch das Rösten des Kaffees in Preußen für private Haushalte verboten. Um zu überwachen, ob die Verbote auch eingehalten werden, wurden so genannte „Kaffeeriecher“ eingesetzt. Diese waren ehemalige französische Soldaten. Sie sollten durch ihren Geruchssinn die illegalen Kaffeerösterein feststellen. 1787 wurde das staatliche Kaffeemonopol in Preußen jedoch wieder abgeschafft, weil sich die Kontrollen als ineffektiv erwiesen und sich so der Schaden durch Schmuggel vergrößerte.

Die Verbreitung der Kaffeepflanze

Zunächst waren die Kaffeepflanzen in Afrika und Arabien verbreitet. Man kam dann später auf die Idee sie in anderen Regionen anzubauen. Außerhalb Afrikas und Arabiens wurde die erste Anpflanzung durch den Gouverneur von Niederländisch-Indien van Hoorn im Jahre 1690 in Ceylon und auf Java vollzogen. Die verwendeten Pflanzen kamen aus Arabien. Von diesen Plantagen in Ceylon und Java gingen im Jahre 1710 mehrere Exemplare nach Europa und wurden in verschiedenen botanischen Gärten kultiviert. Dazu gehört z. B. Amsterdam, wo ein Kaffeestrauch zum ersten Mal auf europäischem Boden wuchs.

1718 gelang der Kaffee durch die Holländer nach Surinam (Südamerika). Die Franzosen brachten ihn 1725 nach Cayenne und Martinique und 1730 nach Guadeloupe. Durch die Portugiesen fanden die ersten Kaffeepflanzen 1727 auch in Brasilien ihr zu Hause. Dort mussten, wie überall in der lateinamerikanischen Plantagenwirtschaft, afrikanische Sklaven arbeiten.

Die Geschichte von Kaffa

Kaffa ist ein Königreich, das Ende des 14. Jahrhunderts durch den ersten legendären König Minjo gegründet wurde und im Südwesten des abessinischen Hochlandes lag. Es wurde zunächst von Bonga, später von Anderaccha aus regiert. Am meisten wurden Zibet (moschusähnliches Sekret) und Gold exportiert. Auch der Sklavenhandel war eine der Haupteinnahmequellen. Ende des 19. Jahrhunderts wurden sogar noch 7000 Sklaven in Kaffa verkauft. Die Gebiete nördlich des Flusses Gojeb gingen im 16. Jahrhundert an das Volk der Oromo. Dahingegen eroberte Kaffa die benachbarten kleineren Staaten der Gimira und später dann das benachbarte Walamo.

1897 wurde das Reich dann von dem äthiopischen Kaiser Menelik II. erobert. Die äthiopischen Provinzen wurden im Jahre 1942 neu organisiert. So wurde das ehemalige Königreich Kaffa mit anderen Gebieten zur Provinz Kaffa zusammengefasst. 1994 erhielt Äthiopien ein neue Verfassung und eine föderale Struktur. Mithin wurde die Provinz Kaffa in die neu geschaffene „Southern Nations, Nationalities, and Peoples Region“ mit der Hauptstadt Awass integriert.

Der erste Container Wildkaffee wurde im Sommer 2003 exportiert. Seither erlebt die Region einen regelrechten Aufschwung. Auf diese Weise besteht wieder Hoffnung für die Rettung des Regenwaldes, welcher in den letzten Jahrzehnten sehr leiden musste und folglich zurück ging und kleiner wurde. Die Ursachen liegen in dem dramatischen Bevölkerungswachstum und der zunehmenden Armut. Die Menschen drängten sich immer mehr in die Wälder, um Weide- und Ackerland anzulegen und Brennholz zu schlagen. Ferner lassen Investoren den Urwald roden, um Kaffee- und Teeplantagen zu schaffen.

Die Region Kaffa ist seit 2010 ein anerkanntes Biosphärenreservat der UNESCO im Rahmen des MAB-Programms (Programm „Der Mensch und die Biosphäre“).

Wissenswertes über den Wildkaffee

Der äthiopische Regenwald. Im Unterholz die Kaffeebäume. Quelle: http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Ffile1.npage.de%2F000751%2F24%2Fbilder%2Fwildkaffee_text_gross1.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fkaffee.npage.de%2Fwildkaffee-aus-aethiopien.html&h=328&w=493&tbnid=CQF7c6XXZ0mx7M%3A&zoom=1&docid=wQxdye1xQoIyNM&ei=I_QWVJivCYifygOJhIG4Dw&tbm=isch&client=firefox-a&iact=rc&uact=3&dur=413&page=1&start=0&ndsp=34&ved=0CDsQrQMwCQ

Der äthiopische Regenwald. Im Unterholz die Kaffeebäume.
Quelle: http://kaffee.npage.de/wildkaffee-aus-aethiopien.html

Wie der Name „Wildkaffee“ schon sagt: der Kaffee wächst in Äthiopien wild in schattigen Bergwäldern. In den Wäldern gibt es mehr als 5000 Arten von coffea arabica. Im Rest der Welt sind es im Gegensatz nur ein paar Dutzend. Die Bauern pflücken die Kaffeekirschen per Hand. So können sie auf die sorgfältige Auswahl der reifen Kirschen achten. Dies ist ein wichtiges Kriterium für die sehr gute Qualität des Rohkaffees. Äthiopien ist eines der wenigen Länder auf der Welt, in dem noch wildwachsende Kaffeesträucher ihren Platz finden. Die Sträucher werden bis zu 8 m hoch, so dass es geübte Kletterer für die Ernte braucht.

Nach dem Pflücken werden die Kirschen in der Sonne vor den Hütten der Kaffichos auf Holzgestellen getrocknet und dann geschält. Das Röstbild des Kaffees ist durch die natürliche Aufbereitung nicht so gleichmäßig wie bei gewaschenenen Kaffees. Als Gegenargument ist aber zu sagen, dass sonnengetrocknete Kaffees ein viel intensiveres Aroma haben und ein einzigartige Fülle aufweisen.

Nach der Aufbereitung werden die grünen Kaffeebohnen in Bonga und dann noch einmal in Addis Abeba von Hand verlesen. Dann wird der Kaffee nach Djibouti verfrachet und von dort aus nach Hamburg verschifft. Damit der unvergleichliche Charakter des Wildkaffees zum Vorschein kommt, wird er traditionell und schonend bei ca. 200°C im Trommelröster geröstet. Auch wir gehen so in unserer Rösterei vor. So erhält er im Endeffekt eine fruchtig, würzig-schokoladige Note.

Für die Menschen in Kaffa ist Kaffee das Lebenselexier. Alles trinken ihn, einige sogar leicht gesalzen.

Das Regenwaldschutz-Projekt

Quelle: http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/regenwaldverein/

Quelle: http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/regenwaldverein/

Der damalige Geschäftsführer von „GEO schützt den Regenwald e.V.“, Dr. Reiner Klingholz, initiierte 2001 ein Projekt, welches den Menschen von Kaffa die Möglichkeit gibt, ihre Wälder zu schützen und zu nutzen. Die Idee ist folgende: Der Wald soll durch die Vermarktung von wild wachsendem Kaffee dauerhaft geschützt werden. Dies dient natürlich auch dem Nutzen der Menschen. Nämlich indem die örtlichen Kleinbauern eine Premium-Preis für ihr Regenwald-Produkt erhalten. Der Wald ist für sie eine wichtige Einkommensquelle. Somit liegt es in ihrem Interesse, dass die Waldflächen so gut es geht erhalten bleiben. So wurde aus der Kaffa-Region ein UNESCO-Biosphärenreservat.

Bio-Siegel

Bio-Siegel

Früher haben die Menschen in der Region Kaffa den Wildkaffee fast ausschließlich für den eigenen Verbrauch gesammelt. Dies änderte sich jedoch mit dem Export des ersten Containers Wildkaffee im Jahr 2003. Seit der Ernte aus den Jahren 2006/07 schmückt sich der Wildkaffee mit dem Biosiegel und dem von neutraler Stelle überwachten Zertifikat für soziale Nachhaltigkeit und fairen Handel (fairtrade).

Fairtrade-Siegel

Fairtrade-Siegel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Serie Kaffeespezialitäten: Cappuccino

In den meisten Cafés und Restaurants gibt es sie: die Kaffeespezialitäten. Dazu gehören   Cappuccino, Latte Macchiato, Caffé Latte, etc. Manch einer fragt sich jedoch was der Unterschied zwischen diesen Kaffeespezialitäten ist. In unserer Serie klären wie über Zusammensetzung, Zubereitung und Besonderheiten der einzelnen Kaffeespezialitäten auf.

Heute: der Cappuccino

Inhaltsübersicht

  1. Der Begriff „Cappuccino“
  2. Die Geschichte des Cappuccinos
  3. Die perfekte Cappucino-Zubereitung
  4. Verschiedene Variationen eines Cappuccinos
  5. Der Cappuccino-Effekt

Der Begriff „Cappuccino“

Ein Cappuccino ist ein italienisches Kaffeegetränk, welches aus einem Espresso, heißer Milch und heißem Milchschaum besteht.

Er wird in dickwandigen, vorgewärmten Porzellantassen angerichtet und gesüßt verzehrt. In Italien wird er fast ausschließlich zum Frühstück serviert.

In den letzten Jahren hat der Cappuccino in Deutschland an Bedeutung zugenommen und wurde zu einem der populärsten Kaffeegetränke. Fast 16 % der Deutschen trinken mindestens einmal pro Woche einen Cappuccino.

Die Geschichte des Cappuccinos

Der Cappuccino stammt von dem österreichischen Kapuziner, einer Wiener Kaffeespezialität, ab. Diese Spezialität ist ein Mokka, der mit flüssigem Schlagobers (Schlagsahne) vermengt wird. Dabei erhält das Getränk eine Färbung, die der Kutte eines Kapuzinermönches ähnelt. So kam es dazu, dass der Cappuccino seinen Namen vom italienischen Wort für „Kapuze” (cappuccio) erhielt, weil seine Farbe an die Kutte der Kapuzinermönche erinnert.

Wie aber kam man auf den Cappuccino? Wahrscheinlich entstand er, weil österreichische in Italien stationierte Soldaten weiterhin ihren gewohnten Kapuziner genießen wollten. Mit den in Italien vorzufindenden Mitteln und Zutaten haben sie sich ihren Kapuziner „gebraut“. Und so entwickelte sich mit der Zeit der heutige Cappuccino. Mit seiner Ursprungsform hat er heute aber nur noch wenig gemein.

Die perfekte Cappucino-Zubereitung

Verteilung der Bestandteile eines Cappuccinos

Verteilung der Bestandteile eines Cappuccinos

Insgesamt 3 Bestandteile sind für den perfekten Cappuccino notwendig: Espresso, Milch und Milchschaum. Diese werden wie folgt zu einem Cappuccino verarbeitet:

Zuerst wird ein einfacher Espresso aufgebrüht und in die Tasse gegeben. Dann wird die leicht cremig aufgeschäumte Milch auf den Kaffee gegeben, so dass die braune Crema des Espressos auf dem Schaum der Milch zum Vorschein kommt. So erhält der Cappuccino sein typisches Aussehen.

Bei der Zubereitung ist vor allem der Milchschaum wichtig, der dem Cappuccino seine Cremigkeit verleiht. Entscheidend ist insbesondere die Temperatur. Vor dem Erhitzen und Aufschäumen sollte die Milch kalt sein. Auf diese Weise bleibt genügend Zeit, dass feine Luftbläschen entstehen können. Die Temperatur sollte während des Erhitzens nicht die 70 Grad-Grenze übersteigen, da der Milchschaum sonst zu zerfallen droht und sich dies negativ auf den Geschmack auswirkt.

Mancher fragt sich zudem, welche Kaffeebohnen für den perfekten Cappuccino am geeignetsten sind. Darüber lässt sich streiten, denn auch hier geht es wieder um den eigenen persönlichen Geschmack. Aber: Die beliebteste Mischung ist eine Arabica-Robusta-Mischung mit dem Verhältnis 60:40. In Norditalien gibt es aber auch Mischungen mit weniger Robusta-Anteil bis hin zu 100 % Arabica. Die Robustabohne hat den Ruf als „unfeine“ Kaffeebohne. Entgegen diesem Ruf ist sie aber vorteilhaft für die Zubereitung eines Cappuccinos: Ihre Würze setzt sich in dem Milchmischgetränk besonders gut durch, besser als die der säurebetonteren Arabicabohne. Und die Robustabohne produziert bei der Extraktion mehr Crema, was zu einer kräftigeren Farbe der braunen Haube sorgt.

Barista Besteck zum Herstellen von Latte Art

Barista Besteck zum Herstellen von Latte Art

Aufgrund der flüssigen Konsistenz des Milchschaums ist es möglich durch Bewegungen des Kännchens beim Eingießen des Milchschaums braun-abgestufte Muster zu gestalten. Diese kunstvolle Verzierung wird in der Fachsprache als Latte Art bezeichnet. Da gibt es Formen wie Herzen, Blätter, Tulpen, Drachen oder Schmetterling. Diese Kunst ist schon so weit fortgeschritten, dass es unter den Baristas nationale und internationale Wettbewerbe gibt.

In manchen Cafés findet man auf dem Milchschaum ein Muster aus Kakaopulver wieder. Dies kann mittels speziellen Cappuccino Schablonen kreiert werden. Auf diese Weise wird die Farbe und das Aroma der Cremahaube auf der Milch nachgebessert.

Variationen des Cappuccinos

Den Cappuccino kann man natürlich auch variieren, hier ist alles erlaubt. So ist es z. B. in Deutschland üblich den Cappuccino mit Schlagsahne statt aufgeschäumter Milch anzurichten. In Österreich ist der als Franziskaner bekannt, in Italien als cappuccino con panna.

Weiterhin ist der „Flavoured Cappuccino“ bekannt. Ihm wird ein Sirup mit unterschiedlichen Geschmachsrichtungen, wie Vanille, Nuss oder Karamell hinzugegeben. Beliebt ist der Cappuccino auch mit kleinen Marshmallows auf dem Milchschaum.

In Italien gibt es folgende Varianten des Cappuccinos:

Cappuccino mit Kakao
Auf den Milchschaum wird (echter) Kakao gestreut und in der Weihnachtszeit wird er mit etwas Zimt vermischt.

Cappuccino chiaro/scuro
Weniger Espresso und mehr gekochte Milch oder mehr Espresso und weniger gekochte Milch.

Cappuccino senza fiuma
Ohne aufgeschäumte Milch.

Cappuccino freddo
Dieser Cappuccino wird kalt serviert.

Der Cappuccino-Effekt

… ist ein Effekt, der nach dem Umrühren des Cappuccinos auftritt und ein akustisches Phänomen ist.

Und so kann man sich das Phänomen anhören: Direkt nach dem Umrühren klopft man mit dem Löffel mehrmals hintereinander an die Tasse. Die Tonhöhe steigt innerhalb der ersten Sekunden gut hörbar an. Nach wiederholtem Umrühren, lässt sich der Effekt so lange wiederholen, wie noch Milchschaum vorhanden ist.

Das Phänomen findet auch statt, wenn Salz in ein Glas heißes Wasser oder kaltes Bier gegeben wird.

Über den auch genannten „hot chocolate effect“ verfasste Frank Crawford 1982 die erste elementare physikalische Abhandlung.

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