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Kaffeekultur in Norwegen (Oslo)

Eine Kaffeereisegeschichte aus 2005

In Norwegen ist Kaffee ein sehr beliebtes Heißgetränk. Jährlich werden dort zirka 160 Liter Kaffee pro Kopf getrunken. Deswegen war Norwegen genau das richtige Land für unsere Kaffeekulturreise: Auf dem Programm standen Coffeeshops, Röstereien und Rohkaffeehändler.

Qualität, Fairness, Nachhaltigkeit, Transparenz und Gesundheitsbewusstsein sind die Leitmotive der Deutschen Röstergilde. Um diese Ziele einzuhalten, sind die Mitglieder stets daran interessiert, ihren Horizont zu erweitern. Nach Dublin, Portland und Mailand musste es nun endlich nach Skandinavien gehen.

Sechs Mitglieder der Röstergilde machten sich auf den Weg in die norwegische Hauptstadt.

Die ausgewählte Rösterei dort gewährte Einlass in ihr Rohkaffeelager und dem Röstbereich.

Da waren neben dem großen, über 50 Jahre alten Kaffeeröster auch eine sehr effiziente Verpackungsmaschine zu bestaunen. Hier ist der Spagat zwischen alt und neu gut gelungen.

Die Rösterei produziert bereits seit 1879 Spezialitätenkaffee und beliefert unter anderem die schwedische Coffeeshop-Kette Espresso House. Im Rohkaffeelager herrscht das ganze Jahr über gleichbleibendes kühles Klima, um die hochwertigen Bohnen zu schützen.

Der Rohkaffe wird mit Hilfe eines Ansaugsystems direkt in den Röstraum transportiert.

Das schafft Entlastung für den Rücken.

The Collaborative Coffee Source. Hier haben uns Melanie Leeson und Bjønar Hafslund Herzlich empfangen.

Nach einer Vorstellung von Collabs Projekten wurde deutlich, dass dort Reisen in den Ursprung im Vordergrund stehen, die eine gute Qualität und Transparenz der eingekauften Kaffees gewährleisten soll.

Melanie und Bjønar hatten ein tolles Cupping für uns vorbeireitet; schnell fiel uns auf das auf dem Tisch nur extrem helle Röstungen standen. Durch die helle Röstung bewahrt der Kaffee ein fruchtiges Geschmacks-Profil und die prikelnden Säuren dominieren.

Seit der Third-Wave-Bewegung wird die helle Röstung auch in Deutschland immer beliebter.

Am zweiten Tag der Kafeekulturreise ging es nach einer ausgiebigen Fjordrundfahrt zum Coffeeshop von Tim Wendelboe, dem World Barista Champion von 2004.

Vor dem kleinen, mordernen und nordisch schlichten Laden genossen wir Kaffees aus der Aeropress, bevor es zum Rohkaffeehändler Nordic Approach ging. Hier trafen wir dann auf Tim Wendelboe, Alec Oyenart und viele weitere Kaffeeexperten. Unser Blick fiel als erstes auf eine große Tischtennisplatte, den reich bestückten und einladenden Cuppingtisch fanden wir einen Raum weiter.

Wir durften viele verschiedene Kaffees, so zum Beispiel aus Kolumbien, Kenia, Äthiopien, Ruanda und Burundi probieren und haben einiges über die Eigenschaften der Kaffes erfahren. Jedes Land hatte seinen eigenen Experten, welcher uns mit detailliertem Hintergrundwissen versorgte. Die einzelnen Mitarbeiter von Nordic Proach haben sich auf bestimmte Anbaugebiete spezialisiert. Im Anschluss gab es eine Einladung zu Tims selbstgebrautem Kaffeebier und Pizza.

Jeder, der den Cupping-Hunger schon mal erlebt hat, wird unsere Freude darüber nachvollziehen können.

Am dritten Tag waren wir schon sehr früh auf den Beinen. Am Morgen besuchten wir Temperato. Dort begrüßten uns Alexander von der Lippe und sein Röstmeister Eystien Verflingstad, der amtierende norwegische Aaeropress Champion. Sie gewährten uns Einblick in die heiligen Hallen, die Lagerstrukturen und die Röstmaschine.

Der Kaffee wurde auf die Sekunde genau aus der Trommel entlassen.

Die extreme Passion für das für das Produkt Kaffee zeigte sich auch beim Cupping, das nartürlich nicht fehlen durfte. Sekundengenauer Aufguss und Brechen der Kruste erfreute die Cupping-erfahrene Gruppe.

anschließend machten wir uns auf den weg, die verschieden Coffeeshops Oslos zu erkunden.

Zuerst besuchten wir den Showroom Oslos von Solberg und Hansen welcher in einer beeindruckenden Kulisse liegt. Der Showroom befindet sich in einer Markthalle zusammen mit anderen Geschäften, die eine unglaubliche Vielfalt an kulinarischen Spezialitäten feilboten. Das besondere des Ladens: Dort wird nicht ein Tropfen Milch ausgeschenkt. Augenmerk liegt vielmehr auf den reinen Rohstoffen und der Aromavielfalt, die den Kaffees und Tees eigen ist. Die nächsten Stationen waren Java, Mocca Fugken, Bit, Steam , Skovein und Swashbuckler. Überwältigt und mit einer hohen dosis Koffein im Blut ging der letzte Tag in Oslo zu Ende.

Oslo hat eine tolle Kaffeekultur. Unsere hohen Erwartungen an die viel gepriesene Kaffeequalität haben sich voll erfüllt. Überall gegenwärtig war die Verbindung Zum Kaffee-Ursprung. Detaillierte Informationen über die Farmer, Varietäten und Anbaugebiete sind ganz im Sinne der Deutschen Röstergilde.

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Die ganz besonderen Tees: Lapacho

Der Tee vom Baum des Lebens

Lapacho

„Lapacho“ ist der umgangssprachliche Name für mehrere in Mittel- und Südamerika vorkommende und bis zu 35 Meter hoch werdende Baumarten. Darunter sind unter anderem Handroanthus impetignosus, Handroanthus heptaphyllus und Handroanthus serratifolius. Die Bäume sind laubabwerfend und tragen während der Blütezeit (in Südamerika von Mai bis August) viele rosarote, gelbe oder weiße glockenförmige Blüten. Die Indianer bezeichnen Lapacho-Baum als „Baum des Lebens“.

Nutzung

Die Innenrinde (Bastschicht) eignet sich zur Zubereitung eines Tees. Die wässrigen Extrakte wurden bereits von den Inkas benutzt, und später übernahmen die Indianer von Peru Bolivien und Paraguay den Lapacho-Tee als Heil- und Genusstee. Der Lapacho-Tee enthält Kalium, Calcium und Eisen und hat auch Spurenelemente wie Barium, Strontium, Jod und Bor, es enthält aber kein Koffein. Die antibiotische Naphthochinoverbindungen Lapachol bzw. Lapachon sind wirksame Substanzen, die einen verdauungsanregenden, tonisierenden Effekt besitzen. Es konnte nicht bestätigt werden ob es eine Wirksamkeit gegen Krebs hat, und man warnt vor negativen Seiteneffekten. Der Tee schmeckt erdig mit einer leicht süßlichen Vanille-Note und ist dem des Rotbuschtees ein bisschen ähnlich.

Wichtigste Fakten über Lapacho-Tee

Lapacho-Tee ist einfach und schnell zuzubereiten und seine Anwendungsmöglichkeiten sind äußerst individuell und auch vielseitig. Lapacho-Tee ist äußerst reizfrei, da er weder Teein noch Koffein enthält. Er kann dadurch sehr gut zur Entspannung am Abend genossen werden.

Die einfache Zubereitung des Lapacho-Tees und die Ziehzeit

Der Lapacho-Tee unterstützt beim Heilfasten und Abnehmen sowie bei einer gründlichen Darmreinigung. Zwecks der Zubereitung werden ein bis zwei Esslöffel in etwa 1 Liter gefiltertes (levitiertes), fast kochendes Wasser gegeben. Er wird kurz gekocht und muss dann mindestens 15 Minuten ziehen, und danach erfolgt das Abseihen. Wenn man das milde Vanillearoma erreichen will, sollte stets darauf geachtet werden, dass keinerlei Rindenstückchen im Tee zurückbleiben. Wenn die Teemenge zu reichlich bemessen war und/oder befinden sich Stücke der Rinde im fertigen Tee, kann dieser etwas bitter schmecken. Bei manchen Lapacho-Tee Kennern stößt diese besondere Geschmacksrichtung auf Anklang. Damit man den individuellen Geschmack herausfindet, sollte jeder Teefreund einfach etwas experimentieren.

Ein Naturprodukt mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

Dadurch dass der Lapacho-Tee ein Naturprodukt ist, kann die Dosierung ganz auf den persönlichen Geschmack ausgerichtet werden. Lapacho-Tee wird vorwiegend lauwarm oder kalt getrunken anstatt zu heiß. Er ist sehr beliebt als kurmäßige Anwendung mit 6 bis 12 Tassen, welche auf den ganzen Tag verteilt getrunken werden. Der Lapacho-Tee beispielweise eignet sich als Erfrischungsgetränk, wenn er mit frischer Minze, getrockneten Apfelstücken oder Zitronensaft verfeinert wird. Um das exzellente „Naschkatzen-Getränk“ zu zuzubereiten, können Zimt oder Gewürznelken, Vanille, Schlagsahne oder Kirschsaft beigemischt werden. Im Speziellen eignet sich Lapacho-Tee auf für Haustiere oder als Anreicherung für ein beruhigendes Vollbad. Äußerliche Anwendungen wie z.B. Umschläge sind auch sehr hilfreich. Die Qualität des Lapacho-Tees sollte immer eine gewisse Beachtung kriegen. Der Tee wird nur aus der inneren Rinde des „Roten Lapacho-Baumes“ gewonnen, der überwiegend in Brasilien und Argentinien beheimatet ist und unter normalen Bedingungen im Regenwald geerntet wird. Dadurch ist er durch keinerlei Schwermetalle oder Pestizide belastet.

Herstellung: Das einzigartige Geheimnis der Inkas – roter Lapacho-Tee

Zur Gewinnung des Lapacho-Tees werden die Rindenstücke des Lapacho ähnlich dem Kork von der Korkeiche geerntet. Das bedeutet, dass die Lapacho-Bäume die fast 700 Jahre alt werden, nicht gefällt werden müssen und zudem auch nur unwesentliche Beeinträchtigungen erfahren, und somit kann die Rinde in aller Ruhe wieder vollständig nachwachsen. Die Wikinger tauschten zu ihrer Zeit Lapacho-Tee ausschließlich gegen Edelsteine. Forscher und Ärzte entdeckten die speziellen Heilkräfte der Lapacho-Bäume vor etwa 30 Jahren wieder neu.

Gesundheit: Lapacho kann vielseitig wirken

Was bei uns Johanniskraut und Kamille bewirken, entspricht bei den Südamerikanern dem Lapacho. Lapacho-Tee kann mittels seiner einzigartigen Konzentration an Mineralien sowie Spurenelementen auf eine enorme Platte von Krankheitsbildern wie beispielweise Magenschleimhautentzündung oder Allergien positiven Einfluss nehmen. Außerdem bezaubert der zarte Duft der Vanille den Geist und die Seele der Menschen. Dadurch ist abnehmen speziell leicht mit dem Lapacho-Tee. Der Lapacho-Tee galt as Heiltrunk bei den Inkas. Die wirkungsvollen Substanzen erhält der Tee aus der Baumrinde des rotblühenden Lapacho-Baumes. Dadurch bekämpft der Tee Bakterien und Viren bei grippalen Infekten, und gleichzeitig stärkt er die individuelle Immunabwehr optimal.

Lapacho: gutes aus dem Regenwald

Im roten Lapacho befinden sich spezielle Konzentrationen und Kombinationen von zum Teil sehr seltenen Mineralsalzen sowie Spurenelemente wie beispielweise Molybdän und Kupfer, Zink, Silizium und Silber, Gold und Kupfer, welche in der heutigen Ernährung oftmals nicht vorhanden sind. Xiloidin und Lapachol sind zudem antibiotische Wirkstoffe, welche Entzündungen unterbinden können. Andere zahlreiche Wirkstoffe unterstützen gegen zum Beispiel Rheuma und Asthma, Arteriosklerose, Bronchitis, Hautprobleme sowie schlecht verheilende Wunden. Die einfache Zubereitung kann es den Nutzern ermöglichen die exzellente Wirkungsweise dieses Tees zu jeder Zeit zu genießen und durch seine antivirale sowie antibiotische Wirkung ihre Gesundheit zu erhalten.

Links: https://de.wikipedia.org/wiki/Lapacho

http://www.teehausammarkt.de/lapacho-tee/

 

Lapacho Tee können Sie hier bestellen.

Die ganz besonderen Tees: Genmaicha

Genmaicha-Tee

Genmaicha-Tee wird aus Sencha-Tee und geröstetem Naturreis hergestellt. Er besitzt weniger Koffein, eine sehr wärmende, beruhigende Wirkung und ist ein grüner Tee.

Der Genmaicha – eine beliebte Sencha-Reismischung

Auf japanisch bedeutet „Genmaicha“ „brauner Reis“ und „Tee“. Er wird hergestellt, indem man gerösteten Naturreis mit einer japanischen Grünteesorte vermischt. Dafür wird brauner Reis (Genmai) geröstet und gepoppt und dem klassischen Sencha-Tee oder bei schlechteren Qualitäten auch dem Bancha-Tee beigemengt. Dadurch enthält der Genmaicha einen durchaus eigenständigen Charakter mit einem warmen malzigen Röstgeschmack, der an geröstetes Getreide oder feine Kaffeearomen erinnert.

Besondere Wirkung und Geschmack

Genmaicha-Tee besitzt grundsätzlich eine gleiche Wirkung wie der Sencha-Tee, aber durch die Beimengung von dem gerösteten Naturreis – häufig 50% Anteil – reduziert sich der Gehalt an Grüntee-Inhaltstoffen. Dadurch reduziert sich auch der Koffeingehalt, und ist somit besser für koffeinsensible Menschen, und kann auch am Abend getrunken werden. Im Aufguss entfaltet der geröstete Reis einen für den Körper wärmende, beruhigende Wirkung und ist besser magen- und verdauungsförderlich. Für manche ist er ein perfekt wärmender Tee für kalte Winterabende, oder ein Tee nach dem Essen. Er wird auch teilweise gerne zum Frühstück getrunken, da sein Aroma und Geschmack leicht an Kaffee erinnert.

Qualität von Genmaichas

Bei dem Kauf von Genmaicha-Tees ist Vorsicht geboten. Der malzige Röstgeschmack des Naturreises lädt dazu ein, minderwertigere, billigere und ältere Senchas oder gar schlechte Banchas beizumischen. Dadurch werden die Qualitätsnuancen des Tees weniger deutlich wahrgenommen beim Einsteiger. Man empfiehlt deshalb nur sehr hochwertige Genmaichas zu verwenden. Selbst bei hoher Qualität gehören die immer noch zu den preislich günstigsten Grüntees überhaupt. Man erkennt den weniger hochwertigen Genmaicha relativ schnell an besonders groben, blassen und brüchigen Sencha-Blättern.

Genmaicha-Matcha

Im Markt findet sich auch teilweise Genmaicha, das veredelt wird mit Matcha-Teepulver. Es sorgt für einen feineren, lebhafteren Geschmack und mildert die ansonsten sehr beruhigende Wirkung des Reises etwas ab. Genmaicha-Matcha hat eine besonders hellgrün, leuchtende Farbe.

Zubereitung von Genmaicha

Für Genmaicha-Tee gilt grundsätzlich dieselbe Zubereitung wie für Sencha-Tee- Traditionell werden aber keine weiteren Aufgüsse verwendet.

Link: http://www.gruenertee.de/genmaicha/
Diesen Tee können Sie hier erwerben.

Die ganz besonderen Tees: Kukicha

Kukicha-Tee

Kukicha-Tee ist recht ungewöhnlich, dadurch dass er zum größten Teil aus den Stängeln und Blattrippen besteht. Aber obwohl die Blätter eine eher niedrige Qualität haben, haben sie einen guten Geschmack im Vergleich zu dem eher günstigen Preis. Kukicha-Tee ist ein grüner Tee der aus Japan kommt. Er ist eher ungewöhnlich, da er zu einem großen Teil aus den Stängeln, Blattrippen und anderen selten benutzten Teilen hergestellt wird. Kukicha bedeutet übersetzt soviel wie „Stängeltee“. Die Stängel geben dem Kukicha dabei einen recht milden und angenehm sahnigen Geschmack. Weil die Inhaltstoffe unterschiedlich stark angereichet sind, kann dieses besondere Aroma erzielt werden. Also werden in den Stängeln weniger Bitterstoffe und Koffein gebildet, als in den normalen Blättern oder Knospen.

Anbau und Ernte

Wie zuvor erwähnt, wird dieser Grüntee aus den Stängeln und anderen Blattteilen gemacht, welche bei der Verarbeitung zu anderen Sorten Tees aussortiert werden. Logischerweise werden für den Kukicha also keine eigenen Teegärten unterhalten. Kukicha-Tee stammt somit meistens von den Feldern der Gyokuro, Kabusecha und Sencha Ernten.

Produktion

Danach durchlaufen die einzelnen Bestandteile des Kukicha dieselben Arbeitsprozesse wie andere japanischen Grüntees. Die Blätter werden als zuerst in heißem Wasserdampf erhitzt um die Fermentation zu stoppen, dann werden sie maschinell gerollt und per Heißluft getrocknet. Nach dem Trocknen werden die Blätter gesiebt und sortiert. Die Japaner stellen nicht nur hohe geschmackliche, sondern auch optische Anforderungen, und deshalb wird immer darauf geachtet das die Blätter ein harmonisches Gesamtbild ergeben.

Qualität und Geschmack

Der Kukicha-Tee unterscheidet sich nicht allzu stark von den anderen japanischen Teesorten. Er ähnelt sich geschmacklich und qualitativ mit den anderen japanischen Grüntees sehr, aber er hat ein etwas milderes und cremigeres Aroma. Deshalb schmecken manche Kukichas oft wie gewöhnliche Sencha-Tees. Diejenigen Tees die allerdings von hochwertigen Sorten wie Kabusecha und Gyokuro stammen, gelten als komplett hochwertig und überzeugen in Sachen Geschmack und Aroma.

Zubereitung

Die Zubereitung des Kukicha-Tees entspricht für gewöhnlich dem des normalen Sencha-Tees. Ein guter Orientierungspunkt hinsichtlich der optimalen Menge an Tee ist ein gestrichener Teelöffel Blattgut welches bei knapp 80°C gebrüht wird. Aber die Angaben zur optimalen Ziehzeit schwanken teilweise erheblich. Manche Leute haben mit einer Ziehzeit von 1 ½ und 2 Minuten gute Erfahrungen gemacht.

Sonstiges

Der Kukicha ist relativ günstig weil er aus den aussortierten Teilen der Hauptees besteht. Also all die jene die ihr Budget schonen wollen, aber doch nicht auf einen hochwertigen Tee verzichten möchten, ist dieser Tee ein Geheimtipp.

Link: http://www.tee-atlas.com/teesorten/gruener-tee/gruentee-sorten/japan/kukicha/

Dieser Tee ist hier erhältlich!

Verwendungszwecke für Kaffeesatz

Der Kaffeesatz und seine vielen
Einsatzmöglichkeiten

Kaffee wird meistens von Leuten, nachdem er überbrüht wurde, einfach entsorgt. Die gemahlenen Kaffeebohnen haben ihren Dienst ja getan, aber nur einige Wenige wissen: Kaffeemehl kann viel mehr.

Kosmetisches Hautpeeling

Bei richtiger Verwendung, ist Kaffeesatz ein tolles kosmetisches Peeling-Mittel. Wenn Sie es aber länger aufbewahren wollen, sollten Sie das feuchte Kaffeepulver gut trocknen lassen. Es könnte ansonsten zur Schimmelbildung kommen. Aufgetragen auf die Haut hat der Kaffeesatz einen intensiven Peeling-Effekt und befreit die Hautoberfläche von freien Radikalen. Um ihn besser einziehen zu lassen, müssen Sie den Kaffeesatz, den Sie aufgetragen haben, mit Frischhaltefolie für ein paar Minuten umschließen. Gemischt mit Olivenöl oder Honig ergibt Kaffeesatz ein sanftes und sehr wirksames Peeling für Halspartien und Gesicht.

Reinigungsmittel für die Hände

Sehr stark verschmutzte Hände lassen sich mit Kaffeesatz bestens wieder sauber kriegen, weil das Kaffeepulver einen leichten Schmirgeleffekt erzeugt. Die Öle die noch vorhanden sind, wirken gleichzeitig auch noch rückfettend, sodass es nicht nötig ist das man sich noch mal eincremen muss.

Spülung für glänzende und frische Haare

Auch kann Kaffeesatz als Haarspülung für volles und glänzendes Haar verwendet werden. Man arbeitet den Kaffeesatz in die Haare, lässt es 10-15 Minuten wirken, und danach sollte man es gründlich auswaschen.

Holzfußböden wie neu

Kaffeesatz kann für die Trockenreinigung bei dunklen Parkettböden verwendet werden. Den Kaffeesatz einfach auf den Fußboden verteilen und dann zusammenfegen. Die Öle frischen die Farbe auf und binden den Staub des Holzes. Auf ein Watteestäbchen oder einen Lappen aufgetragen, lässt sich mit Kaffeesatz auch kleine Kratzer in dunklen Holzmöbeln entfernen.

Kühlschrankgeruch neutralisieren

Frischer, gemahlener Kaffee riecht zwar wunderbar, ist aber auch sehr anfällig für Gerüche und nimmt jeden Fremdgeruch auf. Also wenn der Camembert-Geruch im Kühlschrank Überhand nimmt: einfach ein Schälchen mit frischem Kaffeepulver rein stellen und über Nacht oder länger stehen lassen. Man rät stark davon ab, diesen Kaffee noch mal zu überbrühen.

Grill- und Backofenreiniger

Hartnäckige Verschmutzungen im Backofen oder an Grillrosten lassen sich sehr gut mit Kaffeesatz reinigen, der eine vergleichbare Wirkung wie Scheuermilch besitzt, nur ohne künstliche Chemie.

Katzen- und Insektenschreck

Kaffee wird nicht von Ameisen gemocht. Sollten Ameisen in ihr Haus eingedrungen sein, verstreuen Sie einfach den Kaffeesatz auf den bekannten Ameisenstraßen, um sie so zu vertreiben. Um ihre Pflanzen vor Schnecken- oder Ameisenbefall zu schützen ist Kaffeesatz ebenso geeignet wie Pflanzendünger, denn er enthält eine Menge an Mineralstoffen, wie zum Beispiel Phosphor, Stickstoff oder Kalium. Auch die Katze vom Nachbarn wird nicht begeistert sein von dem Kaffeegeruch in ihrem Garten und künftig „ihr Geschäft“ woanders erledigen, aber Sie sollten es nicht machen wenn junge Katzen in der Nähe wohnen, weil die wohl den Kaffeesatz essen und darunter leiden können.

Färben

Jeder der sich schon mal einmal ungeschickt angestellt hat, und sich sein weißes Kleidungsteil dreckig gemacht hat indem er Kaffee drüber gegossen hat, kann Kaffeesatz benutzen um das Kleidungsstück wieder weiß zu machen.

Cellulite

Es gibt Anti-Cellulite-Strumpfhosen mit Koffein und Cellulite-Cremes mit Koffein. Denn was das morgendliche zerknitterte Gesicht strahlen lässt, kann auch seine Wirkung nicht am Oberschenkel verfehlen. Den in der Mikrowelle aufgewärmten oder den noch warmen Kaffeesatz in Küchenfolie oder einem Handtuch fest um die Oberschenkel wickeln, und für ca. 10-15 Minuten einwirken lassen.

Staubfänger im Kamin

Das immer noch leicht feuchte Kaffeemehl im Kamin verteilen – dadurch wird die Asche gebunden und man holt sich beim Saubermachen keine Staublunge.

kaffeesatz

Entkoffeinierter Tee

Entkoffeinierter Tee

Rund um den entkoffeinierten Teegenuss

Die Zubereitung von entkoffeinierten Tee ist im Vergleich zu koffeinhaltigen Tee nicht anders als sonst. Je nachdem, was man für einen entkoffeinierten Tee gewählt hat, muss man ihn wie den ganz normalen Grün- oder Schwarztee zubereiten. Bei den meisten Teesorten liegt die Ziehzeit zwischen zwei und sieben Minuten, je nachdem, wie stark der Tee ausfallen soll. Man muss bei entkoffeiniertem Tee keinen Aromaverlust befürchten. Der Geschmack ist nicht reduziert, nur der Koffeingehalt wird reduziert. Mit den koffeinfreien Teesorten verhält es sich wie mit dem alkoholfreien Bier: er wird zwar nicht vollständig eliminiert, aber der Koffeingehalt wird reduziert. In den behandelten Teeblättern verbleibt ein Restgehalt von drei bis vier Prozent. Also wird der belebende Effekt von Schwarz- oder Grüntees nur abgeschwächt, nicht aber komplett weggeräumt. Die meisten Hersteller verwenden heute zur Entkoffeinierung modernste Hochdruckverfahren, die mit Hilfe von Aktivkohle, Kieselerde und Kohlendioxid reduzieren. Dabei kommt es darauf an, den vollen Geschmack der Teeblätter zu erhalten und diese nicht mit Chemikalien zu belasten. Verfahren die verboten werden daher, sind solche wo man chemische Lösungsmittel oder andere chemische Komponenten einsetzt. Ein einfacherer Weg, um eine partielle Koffeinreduzierung zu erreichen, besteht darin, nicht entkoffeinierten Tee länger ziehen zu lassen, sodass mehr Gerbstoffe in die Kanne oder Tasse gelangen. Dadurch schlägt der Koffeingehalt nicht mehr so zu Buche, denn die Gerbstoffe sorgen dafür, dass das Koffein im Magen nicht mehr so gut aufgenommen werden kann. Es ist auch alternativ denkbar, den ersten Aufguss den koffeinhaltigen Tees abzugießen, um erst den zweiten Aufguss zu trinken. Bei einigen Teesorten würde der Koffeingehalt um etwa 20 Prozent reduziert werden, bei anderen etwas weniger. Traditionell alle Früchte- und Kräutertees kommen ganz ohne Koffein aus.

Gesundheitliche Aspekte des entkoffeinierten Tees

In seiner normalen Form werden dem Tee viele gesundheitliche Wirkungen nachgesagt, viele davon sind erwiesen, andere können noch nicht genau belegt werden. Manche fragen sich ob die Entkoffeinierung die positiven Wirkungen des Tees reduziert, aber die heute verwendeten Reduktionsverfahren reduzieren lediglich das Koffein, nicht aber die restlichen wichtigen Inhaltstoffe. Die Polyphenole bleiben beispielweise davon unberührt, und ihnen werden die meisten heilenden Wirkungen nachgesagt. Genau deshalb hat mit dem Wellness-Trend auch das Interesse an entkoffeiniertem Tee zugenommen. Auch wegen des immer höheren Koffeingehalts von Diätbrausen, Mixgetränken oder Szenedrinks setzen die gesundheitsbewussteren Leute lieber auf entkoffeinierte Getränke natürlichen Ursprungs. Zudem hat Tee den Vorteil, in Hunderten von natürlichen Varianten oder natürlich aromatisierten Geschmacksrichtungen verfügbar zu sein, und dadurch findet jeder seinen Lieblingstee. Außerdem hat er keine Kalorien, wenn man ihn ohne Zucker und Sahne trinkt, im Gegenteil: er entwässert sogar noch. Dadurch ist Tee auch in seiner koffeinfreien Form ein belebendes Getränk für Abnahmewillige, schwangere Frauen oder koffeinsensible Menschen. Der leicht bittere Grüntee gilt jeher als besonders gut. Nun ist es interessant zu wissen, dass es heutzutage viele Diätprodukte gibt, die Grünteeextrakte enthalten. Es ist aber besser für Genießer, den Grüntee in seiner natürlichen Form zu genießen, zumal dass jeder unbegrenzt tun kann, wenn er vom Koffein befreit wurde. Lediglich limitierend ist die entwässernde Wirkung, die einen bei ausgedehnten Spaziergängen in Not bringen kann. Entkoffeinierter Tee enthält auch, ebenso wie Tee mit Koffein, Polyphenole, die die Aufnahme von Nahrungsfetten im Darm beeinflussen können, und zudem können die enthaltenen Antioxidantien auch dem Immunsystem nützen. Den sekundären Pflanzenstoffen sagen die Erfahrungsmediziner, zu denen die Polyphenole gehören, außerdem schützende Wirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem nach. Und anscheinend haben Grünteesorten auch mehr entzündungshemmende Inhaltsstoffe als Schwarztee.

Verfahren zur Herstellung von koffeinfreiem Tee

Praktisch niemand interessierte sich dafür, als ein Teehersteller im Jahre 1935 das erste Verfahren zur Entkoffeinierung erfand, aber heute hat sich die Idee längst durchgesetzt. Klassische Teesorten erhalten Teefreunde auch in koffeinfreier Form. Bei den ökologischen Teesorten dominiert das bereits erwähnte schonende Hochdruckverfahren. Auch für die meisten anderen Teesorten ist dieses Verfahren geeignet. Manche Teesorten werden aber auch mit natürlichen Lösungsmitteln wie Ethyl-Acetat entkoffeiniert, andere – vor allem die so genannten Schwarztee-Fannings – mit dem Lösungsmittel Methylen-Chlorid. Entkoffeinierte Tees können Sie auch hier bei uns erwerben: Link

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Link: http://www.teehausammarkt.de/entkoffeinierter-tee/

Das Thermosiphon – Kaffeesiphon

Thermosiphon

Für die Brühgruppe, ein Thermosyphonsystem ist eine Art Heißwasserheizung. Manche Maschinen, z.B. die Haushaltsmaschine Oscar von Nuova Simonelli oder alle mit E61 Brühgruppe haben sie, andere kommen ohne sie aus. Entscheidend dabei ist die Lage der Brühgruppe im Verhältnis zum Kessel. Ist die Brühgruppe direkt unter dem Kessel angebracht, oder in der unmittelbaren Nähe des Kessels angebracht, dann reicht schon die Wärmeleitung des verbindenden Metalls. Wenn allerdings zwischen Kessel und Brühgruppe ein größerer Abstand liegt, dann ist eine gesonderte Beheizung nötig. Eine Warmwasserheizung ist dem Prinzip sehr ähnlich. Aus dem Wärmetauscher zirkuliert Heißwasser, über eine Ringleitung vom Kessel durch Kanäle in der Brühgruppe.

Eine Pumpe ist nicht die treibende Kraft der Zirkulation, es ist schlicht und einfach die Physik. Wegen der größeren Dichte, kälteres Wasser aus der höher liegenden Brühgruppe – das verbrauchte Heißwasser – sinkt es nach unten in den tiefer liegenden Wärmetauscher. Da erhitzt es sich wieder, und steigt aufgrund der nun geringeren Dichte nach oben und verdrängt das kalte Wasser im Brühkopf. Der Wärmetauscher ist mit dem Ringleitungssystem verbunden, der Wärmetauscher bei Maschinen mit Thermosyphonsystem immer schräg eingebaut ist – um Teil der Ringleitung sein zu können.

Eigentlich ist die Idee eines Thermosyphonsystems genial. Es wurde nämlich konstruiert, um in der Gastronomie bei hohem Espressodurchsatz stabile Temperaturen am Brühkopf zu garantieren. Der Brühkopf würde langsam aber sicher abkühlen, wenn man 100 Espresso pro Stunde ziehen würde. Nämlich bei jedem Espresso kommt ein abgekühlter Siebträger plus kalten Kaffeepulvers mit der Brühgruppe in Berührung. Bei Zweikreismaschinen liegt die Kesseltemperatur ständig bei 120°C. Nach einiger Zeit des Stillstandes nimmt das Wasser auch 120°C an. Für die Brühgruppenbeheizung, der Wärmetauscher ist aber das Heißwasserreservoir.

Selbst die Brühgruppe wird wegen des eigenen Wärmeverlustes zwar nicht auf 120°C, aber trotzdem auf eine für Espresso ungesund hohe Temperatur aufgeheizt. Ein Leerbezug ist also nötig vor jedem Bezug, um das überhitzte Wasser aus dem Wärmetauscher und dem Thermosyphon zu ersetzen und den Kopf abzukühlen. Auch bei Zweikreismaschinen ohne Thermosyphon ist ein Leerbezug nach längerem Stillstand nötig, da auch hier ein Wärmetauscher mit zu heißem Wasser vorliegt. Zum Beispiel kann man die Fließgeschwindigkeit im Thermosyphonsystem reduzieren, auf konstruktiver Seite. Zum Beispiel durch einen geringeren Rohrdurchmesser kann das geschehen.

Manche Gastronomiemaschinen bieten die Möglichkeit, mittels einer Reduzierschraube die Fließgeschwindigkeit zu reduzieren und so die Brühkopftemperatur an den Espressodurchsatz anzupassen. Man kann bei Haushaltsmaschinen allerdings nur darauf vertrauen, dass die Ingenieure die Fließgeschwindigkeit für die durchschnittliche Maschinenbenutzung im Haushalt optimiert haben. Reduzierungen werden erst seit ein paar Jahren eingebaut, die sich allerdings nicht einstellen lassen. Die Rohrlänge hat auch einen Einfluss auf die Brüh- und Kopftemperatur, weil sich das Wasser auf dem Weg zum Kopf abkühlt.

Je länger das Rohr ist, desto höher muss der Druck im Kessel sein, um die gleiche Brühwassertemperatur zu erreichen. Durch ein verlängertes Vorlaufrohr kann man so zum Beispiel die Fähigkeit zum Schäumen verbessern, ohne dass der Kaffee verbrennt. Manchmal neigt der Thermosyphon zum Verkalken, wodurch die Brühgruppe und der Espresso nicht mehr richtig heiß werden.

Kaffeesiphon
Beispiel:
Kaffeesyphon Kaffeebereiter Kaffee Siphon Coffeemaker für 2-3 Tassen im Gestell für die schonende Zubereitung eines perfekten Kaffees – auch bei uns im Shop erhältlich
(Haben Sie einen Wunschartikel nicht gefunden? Sprechen Sie uns einfach an!)

 

Die Kaffeepflanze – alles Wissenswerte

Die Kaffeepflanze

Wie viele Aromen hat Kaffee?

Inhaltsstoffe

Der Kaffee ist ein Naturprodukt und er enthält eine Vielzahl von Substanzen, deren Anteile zwischen den verschiedenen Arten des Kaffeestrauchs – z.B. Robusta-Kaffee oder Arabica-Kaffee – und ihrer Aufbereitungsart sowie ihrem Herkunftsgebiet des Rohkaffees schwanken können. Viele der mehr als 1.000 unterschiedlichen Inhaltsstoffe im Kaffee sind bislang noch nicht ausreichend bekannt und untersucht. Durchschnittlich beinhaltet Arabica-Röstkaffee in Prozent Trockenmasse: Chlorogensäure 2,5%, Koffein 1,3%, Kohlenhydrate 35,0%, Lipide 17,0%, Mineralstoffe 4%, Niacin ca. 1,0% und Proteine 7,5%.

Kohlenhydrate

Den Hauptteil unter den Kohlenhydraten machen wasserlösliche und -unlösliche Polysaccharide aus. Während der Röstung sind die Kohlenhydrate starken Veränderungen unterworfen. Dadurch verschwinden Zuckerstoffe vollkommen. Den Kaffeesatz bilden die wasserunlöslichen Polysaccharide, der beim Aufguss des Getränkes zurückbleibt.

Lipide

Kaffeebohnen enthalten verschiedene Diterpenester und Triglyzeride, auch Kaffeeöle genannt. Außerdem finden sich in den Bohnen Fettsäuren, vor allem Palmitinsäuren und Linolsäuren. Auch Verbindungen wie zum Beispiel Kafestol und Kahweol, die früher wichtig waren für die Beurteilung der Kaffeequalität eine sehr große Rolle spielten, zählen zu den Fettstoffen. Die Robusta-Sorte enthält weniger Lipide als die Arabica-Sorte. Weil Fettstoffe größtenteils wasserunlöslich sind, sind sie im Filterkaffee kaum vorhanden – bei Espresso eigentlich schon, nämlich als „Crema“.

Proteine

Während im Rohkaffee der Anteil von Protein noch bei ca. 11% liegt, sinkt dieser beim Rösten erheblich ab. Dafür verantwortlich ist u.a. die sogenannte Maillard-Reaktion, bei der durch die Erhitzung Aminosäuren und reduzierende Zucker eine neue Verbindung eingehen. Dadurch entstehen viele der für den Kaffee typischen Aromastoffe.

Chlorogensäuren und andere Säuren

Es wurden bereits etwa 80 verschiedene Säuren im Kaffee gefunden – darunter auch Zitronen-, Essig- und Apfelsäuren – wobei der Hauptanteil bei Chlorogensäuren liegt. Als Polyphenole gehören Chlorogensäuren und Kaffeesäure zu den sekundären Pflanzenstoffen mit antioxidativen Eigenschaften. Bei dem Röstprozess werden bis zu zwei Drittel der Säuren abgebaut.

Alkaloide

Alkaloide sind stickstoffhaltige Verbindungen, die in sehr vielen Pflanzengattungen vorkommen. Mit einem Anteil von 0,8% bis 2,5% steht das Koffein bei dem Kaffee an der Spitze. Kaffee enthält des Weiteren in geringeren Mengen die Alkaloide Nikotinsäure. Theobromin, Theophyllin und Trigonellin. Der Röstvorgang haut kaum einen Einfluss auf den Koffeingehalt im Kaffee. Zu einem großen Teil wird Trigonellin hingegen abgebaut, wobei das Vitamin Nikotinsäure (Niacin) gebildet wird. Eine Tasse Kaffee deckt ein etwa ein Zehntel des Tagesbedarfs eines Erwachsenen an Niacin ab.

Mineralstoffe

Die Kaffeebohnen enthalten durchschnittlich etwa 4% Mineralstoffe, von bis zu 90% in das Kaffee-Getränk übergehen. An der ersten Stelle steht Kalium, gefolgt von Kalzium, Magnesium und Phosphor. In Spuren kommen auch fast alle Mineralstoffe vor.

Aromastoffe

Es ist bis heute nicht gelungen, ein synthetisches Kaffee-Aroma herzustellen. Es ist kein Wunder: von den über 800 Aromastoffen im Kaffee sind um die 100 noch nicht bekannt. Soweit man heute weiß, ist der leicht bittere Geschmack des Kaffees nicht nur auf das Koffein zurückzuführen, sondern auch auf andere Substanzen. Die entstehen bei der Erhitzung von Kohlenhydraten mit Eiweißen in der sogenannten Maillard-Reaktion.

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Chemische Zusammensetzung von Kaffee

Inhaltsstoffe von rohem Kaffee

Ein paar Inhaltsstoffe von den Samen von Arabica-Kaffee sind:

Purinalkaloide: Coffein im Schnitt um die 1,16%, Liberin nur in Spuren, Methylliberin nur in Spuren, Paraxanthin nur in Spuren, Theacrin nur in Spuren, Theobromin ca. um die 0,002% und Theophyllin ca. um die 0,001% oder auch 5-25 ppm. Andere Alkaloide sind: Trigonellin – auch Nicotinsäure-N-Methylbetain genannt – um die 1,08%. Chlorogensäuren: Caffeoyl- und Feruloylchinasäuren, Hauptkomponente ist die 5-Caffeoylchinasäuren um die 5,5% – 7,6%. Diterpene sind: Diterpenalkohole um die 16 ppm, Atractyligenin, ein Diterpen vom Kaurantyp und dessen Glycoside – Atractyloside – um die 320-1000 ppm. Kaffeeöl: Der Anteil des Kaffeeöls der nicht verseifbar ist, enthält zu 1% die Diterpenalkohole Kafestol und Kahweol, die an der primären Hydroxylgruppe vor allem mit Linolsäure und Palmitinsäure verestert sind. In Kaffeewachs sind: Fettsäurederivate des 5-Hydroxytryptamins um die 0,05% – 0,1%.

Veränderung beim Röstprozess

Die Abnahme des Koffeingehalts beträgt nur bis zu 10% , daher verändert sich das nur wenig.Der Chlorogensäuregehalt fällt auf etwa 30% – 40% bei normaler beziehungsweise weniger als 10% – 30% des ursprünglichen Wertes bei sehr starker Röstung. Die durchschnittlichen Gehalte nach dem Kaffeerösten sind: Chlorogensäure um die 2%, Kryptochlorogensäure um die 0,2% und Neochlorogensäure um die 1%. Der freie Atractyligenin nimmt auf den Kosten seiner Glycoside zu. Trigonellin zerfällt zu ca. 30% – 90%, proportional zur Röstdauer – Indikator für den Röstgrad – und ergibt unter anderem Nikotinsäure. Dadurch steigt der Gehalt an Nikotinsäure um den Faktor 20. Die Lipidfraktion wird am wenigsten während des Röstvorgangs verändert. Unter anderem enthält das Kaffeewachs Hydroxytryptamide verschiedener Fettsäuren wie zum Beispiel Arachin-, Behen- und Lignocerinsäure. Natives Eiweiß liegt im Röstkaffee praktisch nicht mehr vor. Bestandteile in rohem Arabica-Kaffee sind: Huminsäuren zu 0% in der Trockenmasse, Koffein zu 0,9% – 1,2% in der Trockenmasse, Trigonellin zu 1,0% – 1,2% in der Trockenmasse, Aliphatische Säuren 1,5% – 2,0% in der Trockenmasse, Aminosäuren zu 2,0% in der Trockenmasse, Mineralstoffe zu 3,0% – 4,2% in der Trockenmasse, Chlorogensäure zu 5,5% – 8,0% in der Trockenmasse, Oligosaccharide zu 6,0% – 8,0% in der Trockenmasse, Proteine zu 11,0% – 13,0% in der Trockenmasse, Lipide zu 12,0% – 18,0% in der Trockenmasse und Polysaccharide zu 50,0% – 55,0% in der Trockenmasse.

Bestandteile in geröstetem Arabica-Kaffee sind: Aminosäuren zu 0% in der Trockenmasse, Oligosaccharide zu 0% – 3,5% in der Trockenmasse, Trigonellin zu 0,5% – 1,0% in der Trockenmasse, Koffein zu ca. 1% in der Trockenmasse. Aliphatische Säuren zu 1,0% – 1,5% in der Trockenmasse, Chlorogensäuren zu 1,2% – 2,3% in der Trockenmasse, Mineralstoffe zu 3,5% – 4,5% in der Trockenmasse, Proteine zu 13,0% – 15,0% in der Trockenmasse, Lipide zu 14,5% – 20,0% in der Trockenmasse und Huminsäuren zu 16,0% – 17,0% in der Trockenmasse. Bestandteile in rohem Robusta-Kaffee sind: Huminsäuren zu 0% in der Trockenmasse, Trigonellin zu 0,6% – 0,75% in der Trockenmasse, Aliphatische Säuren zu 1,5% – 2,0% in der Trockenmasse, Koffein zu 1,6% – 2,4% in der Trockenmasse, Aminosäuren 2,0% in der Trockenmasse, Mineralstoffe zu 4,0% – 4,5% in der Trockenmasse, Oligosaccharide zu 5,0% – 7,0% in der Trockenmasse, Chlorogensäure zu 7,0% – 10,0% in der Trockenmasse, Lipide zu 9,0% – 13,0% in der Trockenmasse, Proteine zu 11,0% – 13,0% in der Trockenmasse und Polysaccharide zu 37,0% – 47,0% in der Trockenmasse. Bestandteile in geröstetem Robusta-Kaffee sind: Polysaccharide zu 0% in der Trockenmasse, Aminosäuren zu 0% in der Trockenmasse, Oligosaccharide zu 0% – 3,5% in der Trockenmasse, Trigonellin zu 0,3% – 0,6% in der Trockenmasse, Aliphatische Säuren zu 1,0% – 1,5% in der Trockenmasse, Koffein zu ca. 2,0% in der Trockenmasse, Chlorogensäure zu 3,9% – 4,6% in der Trockenmasse, Mineralstoffe zu 4,6% – 5,0% in der Trockenmasse, Lipide zu 11,0% – 16,0% in der Trockenmasse, Proteine zu 13,0% – 15,0% in der Trockenmasse und Huminsäuren zu 16,0% – 17,0% in der Trockenmasse.

http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/Phytochemie/Kaffee.htm

Botanik Kaffeepflanze

Pflanzengattung Coffea

Kaffee – „Coffea“ – ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Rötegewächse – „Rubiaceae“ – mit etwa 90 Arten. Die berühmtesten unter ihnen sind der als Plantagenpflanzen bevorzugten Robusta-Kaffee und der Arabica-Kaffee. Die Ursprünge des Arabica-Kaffees und seinen zahlreichen Sorten liegen in dem Südwesten von Äthiopien (Sylvain 1955), in dem Bohma-Plateau von Sudan (Thomas 1942) und in dem Mount Marsabit von Kenya (Anthony 1987). Die Arabica-Pflanze ist in der Gattung der einzigen Selbstbefruchter und wird heute in zahlreichen tropischen und subtropischen Ländern in vielen Sorten, Varietäten, Mutationen und Kreuzungen angebaut.

Arten bzw. Spezies innerhalb der Gattung Coffea

Arabica

Die Arabica-Pflanze – die „Coffea arabica“ – ist ein knapp 8 Meter hoch wachsender, reich beblätterter Baum. Die Kaffeekirschen bilden sich aus den weißen Blüten, in reifem Zustand meist rot gefärbte Steinfrüchte. Der Arabica-Kaffee ist von höchster Qualität. Am besten wächst es in höheren Lagen – von 900 bis 1800 Meter – und weil er eher langsam wächst. Sind die Aromen stärker konzentriert. Arabica ist in der Regel anfälliger für verschiedene Krankheiten und haben einen niedrigeren Koffeingehalt als Robusta-Kaffee. Weil er ursprünglich aus Äthiopien stammt, wird er heute in zahlreichen tropischen und subtropischen Ländern – vor allem in Brasilien – in vielen Sorten angebaut.

Robusta

Der Robusta-Kaffee ist ein Tiefland-Kaffee und er wurde im 19. Jahrhundert in Afrika entdeckt, und Robusta-Kaffee wird vorwiegend im Flachland angebaut. Die Robusta-Pflanze ist unempfindlicher gegen Krankheiten, Hitze und hohe Feuchtigkeit als der Arabica-Kaffee und trägt mehr Früchte. Die auch schneller reifen. Robusta-Kaffee macht etwa 30% der Weltkaffee-Ernte aus und wird vorwiegend in Südostasien und Westafrika angebaut, und die Früchte werden meistens trocken aufgearbeitet. Währenddessen werden die ganzen Früchte mit Fruchtfleisch und Pergamenthülle getrocknet und danach in Schälmaschinen verarbeitet, welche die Bohnen extrahieren. Er wird geschätzt in vor allem Frankreich, Osteuropa und Spanien und sein Geschmack liegt bei „erdig“ bis „muffig“. Der Robusta-Kaffee hat einen Koffeingehalt der zwischen zwei bis vier Prozent liegt, und somit etwa doppelt so hoch ist wie bei Arabica-Kaffees.

Liberica

Das natürliche Verbreitungsgebiet von der Liberica-Pflanze liegt im Flachland Westafrikas, sie wird allerdings auch in Südostasien angebaut. Im Vergleich zu den Arten Arabica und Robusta ist Liberica-Kaffee von geringer wirtschaftlicher Bedeutung. Zu den Anbaugebieten gehören unter anderem Liberia, Sierra Leone, Zentralafrikanische Republik, Benin, Phillippinen, Indonesien und Vietnam. Im Vergleich zu Arabica oder Robusta sind Libericafrüchte härter, saftloser, enthalten weniger Zucker und mehr Koffein. Die Bohnen werden daher als vergleichsweise minderwertig angesehen. Liberica hat einen der längsten Reifeprozesse neben dem Excelsa-Kaffee mit insgesamt um die 12 bis 14 Monate. Die Liberica-Pflanze gilt jedoch als sehr widerstandsfähig und ist in Produktionsmenge und Lebensdauer sowohl Arabica als auch Robusta überlegen.

Excelsa

Die Excelsa-Bohne gilt als Bohnenrarität und wurde am 1904 am Tschadsee entdeckt. Die Bohnengröße entspricht in etwa denen des Robusta-Kaffees, während Wuchs und Blätter der Liberica-Pflanze gleichen, und sie hat von allen Bohnensorten den kräftigsten Wuchs. Sie hat die Fähigkeit auf trockenem Boden zu gedeihen und auch in regenarmen Jahren einen befriedigenden Ertrag zu erwirtschaften. Diese Sorte wird heute vor allem vornehmlich im Tschad angebaut und macht ca. 1% der gesamten Kaffee-Weltproduktion aus.

Kaffeeblüte

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Kaffeemühlen

Kaffeemühle

Mit einer Kaffeemühle bezeichnet man eine Mühle, die man benutzen kann damit aus gerösteten Kaffeebohnen Kaffeepulver hergestellt wird. Die Feinheit des Pulvers beziehungsweise die Mahlstärke ist abhängig von seiner Verwendung. Kaffeepulver gedacht für Filterkaffee wird gröber gemahlen als Pulver für eine mit Druck arbeitende Espressomaschine oder türkischen Kaffee – auch Mokka genannt. Bei einigen Mühlen kann der Mahlgrad stufenlos eingestellt werden. Die Bohnen wurden per Hand gemahlen vor der Elektrifizierung des Haushalts. Dafür wurden kurbelgetriebene Kegelmühlen benutzt, die auf dem Schoß gehalten oder mittels eines Bügels am Tisch festgeschraubt wurden oder an der Wand befestigt waren.

Bauarten nach Art der eingesetzten Zerkleinerungswerkzeuge

Filterkaffeemühlen

Propellermühlen

Schlagmühlen (Propellermühlen) besitzen ein sich sehr schnell drehendes Schlag-Messer.

Scheiben- oder Flachmühlen

Diese Mühlen bestehen aus zwei identischen Mahlscheiben von etwa 40 mm Durchmesser mit Verzahnung, die aneinander drehen. Sie sind nur für geringe Menge geeignet, weil sie sehr schnell verschleißen.

Kegelmühlen

Kegelmühlen bestehen aus einem kegelstumpfförmigen Mahlwerk, auf das aus einem Vorratsbehälter die Bohnen fallen. Das fertige gemahlene Kaffeemehl fällt dann weiter in einen Auffangbehälter. Aufgrund ihrer Funktionsweise kommen sie mit weit geringeren Drehzahlen – im Bereich von etwa 60/min bei Handkurbelbetrieb, 400/min bei elektrischem Antrieb – aus und erhitzen sich daher weniger stark. Dadurch ist diese Mühlenart für größere Mengen besser geeignet und arbeitet auch aromaschonender. Sie gewährleisten überdies auch eine einheitliche Korngröße. Nach diesem Prinzip arbeiten auch handbetriebene Kaffeemühlen mit Holzgehäusen.

Walzenmühlen

Sie werden verwendet in der Industrie zu dem Mahlen des Kaffees für Vakuum-Packungen. Sie erzeugen kaum Hitze und dabei können sie enorme Mengen verarbeiten.

Espressomühlen

Augenmerk ist besonders auf die Mahlgradeinstellung zu legen, weil schon geringe Veränderungen große Auswirkung auf den Geschmack und die Crema haben – zumindest bei Maschinen ohne eine eingebaute Crema-Hilfe.

Kegelmühlen

Sie bilden die Spitzenklasse der Espressomühlen mit kleinen Haushaltsmodellen und mit großen gastronomischen Ausführungen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine geringe Rotationsgeschwindigkeit haben, und sie haben deshalb auch eine geringe Mahlguterhitzung. Die gastronomischen außerdem sind für hohen Durchsatz ausgelegt.

Scheibenmühlen

Die Standard-Gastronomiemühlen sowie die gehobenen Heim-Espressomühlen besitzen ein Scheibenmahlwerk zwischen 50 bis 85 mm Durchmesser. Sie brauchen auch eine höhere Drehzahl, damit das Pulver durch die Fliehkraft weitertransportiert werden zu können und ausreichende Mahlgeschwindigkeiten zu erreichen. Manche günstige Modelle sind mit Drehzahlen um die 700/min erhältlich, fast alle anderen arbeiten mit 1300-1400/min.

kaffeemühle