Pascall Press – Kaffee wo auch immer Sie sind!

Frischer Kaffee - auch unterwegs!

 

Neben dem klassischen Kaffee zu Hause oder im Büro, ist der Kaffee To Go schon lange eine populäre Alternative. So muss man auch unterwegs, oder wenn man zu Hause eben keine Zeit mehr hatte, nicht mehr auf sein braunes Gold verzichten.

Was aber, wenn eben mal kein Café, keine Bäckerei, oder nicht mal die Coffee & Tea Company in der Nähe ist, man aber dennoch nicht auf frischen Kaffee verzichten möchte?

Alan Kalbfleisch, Entwickler einer Lösung für dieses Problem, hatte ähnliche Gedanken bei der Erfindung seiner „Pascal Press“. Als Liebhaber einer guten Tasse Kaffee war er immer wieder enttäuscht von den Möglichkeiten portablen Kaffeegenusses. Im Geiste seines Berufs als Ingenieur, entschied er sich also, seine eigene Antwort auf frischen Kaffee für unterwegs zu finden: Die Pascal Press.

Die Pascal Press ist eine Kaffeemaschine für unterwegs. Ähnlich zur French Press oder der AeroPress werden dabei Kaffee und Wasser zusammen ziehen gelassen und der frische Kaffee durch einen Filter gepresst, um ihn vom Kaffeesatz zu trennen. Dabei bedient sich die Pascal Press der Physik. Ein Behälter für den Brühvorgang, ein Filter und ein luftdichter Einsatz, um die heiße Flüssigkeit durch einen Filter  zu pressen.

Im Unterschied zur French Press, bei der man etwa vier bis fünf Minuten für den Brühvorgang wartet und die Flüssigkeit nachher abschütten muss, um nachträglichen Geschmacksveränderungen zu vermeiden, arbeitet die Pascal Press mit Druck, was den Brühvorgang erheblich verkürzt. So ist der Kaffee bereits nach weniger als einer Minute genussfertig und wird im Pressvorgang direkt vom Kaffeesatz entfernt, was bedeutet: Kein Nachbittern, sondern gleichbleibende Qualität bis zum letzten Tropfen.

Doch was genau macht die Pascal Press dabei so portabel?

Der Einsatz, der den Kaffee durch den Filter drückt, ist gleichzeitig das Trinkgefäß zum Genuss der heißen Köstlichkeit. Er drückt sich dabei in den Brühbehälter und bildet am Ende so ein doppelwandiges, isoliertes, Gefäß, das einem herkömmlichen Kaffeebecher für unterwegs verblüffend ähnlich sieht.

Das Ganze kombiniert sich dann noch mit einem wasserdichten Deckel und schon ergibt sich die fertige Kombination aus Kaffeepresse und Trinkbehälter für unterwegs. Dabei wiegt die ganze Konstruktion leer nur 300g, was selbst für gewichtsbewusste Backpacker leicht genug sein sollte.

Die Pascal Press arbeitet dabei mit einem Filter aus einem feinporigen Edelstahlgeflecht und besteht somit ausschließlich aus Teilen, die nicht nur leicht zu reinigen, sondern auch immer wieder verwendbar sind.

Der große Unterschied zur schon erhältlichen AeroPress befindet sich also darin, dass Brüh- und Trinkbehälter der Pascal Press zu einer Einheit verschmelzen. Die Notwendigkeit eines zusätzlichen Kaffeebechers entfällt somit.

Wer zusätzlich noch einen grünen Daumen besitzt, kann den entstandenen Kaffeesatz sogar noch als Dünger in der heimischen Pflanzenzucht, oder vielleicht für noch ganz andere Dinge, verwenden. Praktisch!

So bleibt letztlich nur noch Sorge dafür zu tragen, wo der Kaffee am Ende landet. Und daran, dass dieser mit Freuden im Magen eines Genießers landet, bleibt wohl kein Zweifel.

Einzig das heiße Wasser aufkochen und den Kaffee frisch mahlen, kann sie dann doch nicht. Aber zumindest bei letzterem kann man sich natürlich gerne Beratung zu Sorte, Mahlgrad, Röstung, Aufbewahrung und jeder anderen Feinheit bei der Coffee & Tea Company einholen. Somit steht dem optimalen Kaffeegenuss auf kurzen, langen oder gar keinen Reisen nichts mehr im Weg.

Der Haken: Die Pascal Press befindet sich immer noch in ihrer finalen Entwicklungs- und Testphase. Interessierte Kaffeeenthusiaten müssen daher noch mindestens bis zum März 2017 warten, bis die finalen Geräte an die Unterstützer der Kickstarter- und Indiegogokampagne ausgeliefert werden. Diese hatte mit über 150% ihres ursprünglichen Ziels wohl die Erwartungen der jungen Erfinder weit übertroffen.

Ab dem offiziellen Auslieferungstermin kann man dann hoffentlich auch den freien Verkauf der portablen Presse erwarten.

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