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Die größten Kaffee-Irrtümer

Zehn Irrtümer über Kaffee – der Mythen-Check!

1. These: Kaffeetrinken trocknet den Körper aus
Lange Zeit hielt sich diese Legende: Kaffee soll dem Körper das Wasser entziehen. Stimmt das? Nein. Denn auch wenn das Koffeein im Kaffee harntreibend wirkt, gewöhnt sich der menschliche Organismus daran und seine Funktion zur Regulierung des Wasserhaushalts funktioniert um so besser, je regelmäßiger Kaffee in gleichbleibender Menge getrunken wird.

2. These: Krebs durch Kaffeegenuß
Diese These ist bisher weder belegt noch bewiesen. Zahlreiche Wissenschaftler streiten sich darüber, ob Kaffee Krebs verursachen kann. Bis heute konnte kein Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und der Entstehung von Krebs gefunden werden oder ob Koffein förderlich für den Ausbruch von Krebszellen ist. Über neue Forschungserkenntnisse halten wir Sie gerne auf dem Laufenden.

3. These: Kaffee hält uns wach
Kaffee macht Leute wach und wirkt belebend? Ja, die meisten Menschen werden durch Koffein im Körper gepuscht. Allerdings kann ein starker Espresso für Personen mit niedrigem Blutdruck sogar als Einschlafhilfe verwendet ewrden. Denn der Stoff bringt den Blutdruck für eine gewisse Zeit wieder auf den Normalstand. Somit werden die Betroffenen wieder ruhiger und schlafen leichter ein.

4. These: Kaffeebohnen im Kühlschrank aufbewahren ist besser
Diese Idee ist keine gute. Denn Kaffeebohnen neigen mit ihrer porösen Oberfläche dazu, dass sie Gerüche aus ihrer Umgebung auf- und annehmen. Aus diesem Grund ist der Kühlschrank ein denkbar ungeeigneter Ort, um bereits geöffnete Kaffee-Packungen zu lagern.

5. These: Impotent durch Kaffee
Auch an diesem Mythos halten einige heute immer noch fest – welcher aber widerlegt wurde: Denn im Gegenteil steigert Kaffeekonsum sogar die Libido. Eine wissenschaftliche Studie der Universität in Michigan (USA) zeigt, dass Kaffeetrinker sexuell aktiver sind als Nicht-Kaffeetrinker. Auch um ihre Zeugungsfähigkeit müssen sich die Herren nicht sorgen: Brasilianische Forscher haben nachgewiesen, dass Kaffeetrinker über beweglichere Spermien verfügen.

6. These: Kaffee schadet dem ungeborenen Kind während der Schwangerschaft
Mäßiger Kaffeekonsum hat keinen negativen Einflluss auf den Verlauf einer Schwangerschaft. So bestätigen diverse Studien zu diesem Thema, dass zwei Tassen Kaffee täglich sowohl für schwangere als auch für stillende Frauen unbedenklich sind.

7. These: Kaffee macht süchtig
Wer den regelmäßigen Konsum von Kaffee gewohnt ist, der kann schon mal leichte Entzugserscheinen bekommen. So reagieren starke Kaffeetrinker etwa mit Kopfschmerzen. trotzdem wird im Fall von Kaffee nicht von einer Sucht gesprochen. Denn starke körperliche oder auch psychische Folgen, wie es sie bei Alkohl oder Drogen gibt, bleiben aus. Zudem muss der Kaffeekonsument seine Dosis nicht ständig erhöhen – es wird keine Toleranz aufgebaut.

8. These: Kaffee macht schön
Das glaubte man zumindest noch zur Zeit des Barock. Die klare Antwort lautet leider jedoch: Nein, Kaffee macht nicht schön(er). Denn als man sich damals noch blass schminkte und gepuderte Perücken trug, wurde der Kaffee ausschließlich kalt getrunken, da Schminke und Lippenstifte vom heißen Dampf zerlaufen wären. Allerdings: Ganz aktuelle Forschungen belegen, dass die im Kaffee enthaltenen Stoffe “Niacin“, “Trigonellin” und “Chlorogensäure” vor Karies schützen.

9. These: Kaffee macht wieder nüchtern
Kaffee hilft nicht beim Ausnüchtern. Alkohol kann die Wirkung von Koffeein abschwächen, allerdings funktioniert das umgekehrt nicht. Der Promillegehalt ändert sich durck Kaffeekonsum nicht.

10. These: Kein Kaffee vorm Sport
Teilwese sehr beständig hält sich noch immer das Gerücht, Sportler sollten vor ihren Aktivitäten besser keinen Kaffee trinken. Doch im Gegenteil: Eine Tasse Kaffee kann sowohl Muskelschmerzen vorbeugen als auch die Ausauer verbessern. Forscher in Australien haben außerdem eine erhöhte Muskel-Reaktionskraft festgestellt, wenn Sportler Kaffee trinken.