Kategorie-Archiv: Tee

Alle Infos und Wissenswertes zu Tee und Teeprodukten

Geschenkpaket “Mein Tee, Mein Tag” Unboxing

In diesem kurzen Video zeigen wir unsere Geschenkbox “Mein Tee, Mein Tag” und deren Inhalt.

Im Video sichtbare Produkte:
Geschenk Paket “Mein Tee, Mein Tag”

https://www.mein-eigener-kaffee.de/?product=mein-tee-mein-tag-die-exklusive-bio-teebox-fuer-den-ganzen-tag

 

Sorten

Morgens

Bonjour Mon Amour, Schwarztee-Mischung aus kontrolliert biologischem Anbau

Der sanfte Einstieg in einen wunderbaren Tag mit einem duftigen Darjeeling-Blend. Die zarte Melodie vielfältiger und feiner Geschmacksnuancen kombiniert mit einem angenehmen, runden und frischem Duft stimmt den Tag schön ein.

Mittags

Green Power, Aromatisierter Grüntee aus kontrolliert biologischem Anbau

Die spezielle Lemon-Ingwer Note unterstreicht den herrlichen Grüntee hier sehr schön. Guarana im Tee hilft ihnen, das Mittagstief zu überwinden, wieder richtig in Schwung zu kommen und den Tag zu geniessen.

Nachmittags

Power & Balance, Kräutertee-Mischung aus kontrolliert biologischem Anbau

49 Kräuter Wohlfühltee. Die ausgewogene Kräutermischung mit zarter Minznate ist basisch und sehr rund im Geschmack. Schmeckt kalt mindestens genau so gut wie heiß. Kenner empfehlen 2 – 3 Liter am Tag.

Abends

Entspannung pur, Kräutertee-Mischung aus kontrolliert biologischem Anbau

Ayurveda Abendtee. Den Tag ausklingen lassen. Der ayurwedische Abendtee stimmt den Körper auf einen erholsamen Schlaf ein. Der Tee sollte mit Milch aufgekocht und mit ein wenig Honig gesüßt werden.

Tee und Kaffee Hilft – Mindert Schlaganfall Risiko

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Das Regelmäßige trinken von Kaffee und Grünem Tee kann nach einer Studie aus Japan das Risiko eines Schlaganfalls vermindern.

Besonders ist es dann risikomindernd, wenn der Kaffee und Grüne Tee in die tägliche Ernährung eingebaut wird.

In der der Japanischen Studie haben die Wissenschaftler 83.269 Erwachsene Menschen nach ihren Ernährungsgewohnheiten insbesondere dem Konsum von Kaffee und Grünem Tee befragt, und sie über 13 Jahre verfolgt.

Außerdem wurden Faktoren wie Gewicht, Tabak und Alkoholkonsum sowie Sportliche Aktivitäten studiert.

Nachdem all diese Faktoren mit einbezogen wurden, kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis: Umso häufiger Personen Kaffee und oder Grünen Tee trinken, desto geringer ist das Risiko einen Schlaganfall zu bekommen.

Die Personen in der Studie, die eine Tasse Kaffee oder mehr pro Tag tranken, hatten eine niedrigere Schlaganfalls Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent.

Jene Teilnehmer die bis zu drei Tassen Grünen Tee pro Tag zu sich nahmen, hatten eine 14 Prozentige Erniedrigung des Schlaganfall Risikos.

Jedoch Wissen die Wissenschaftler noch nicht welche Substanzen im Kaffee und Grünem Tee für eine Positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf System verantwortlich ist.

Dies ist auch ein Weiterer Beleg dafür das ein erhöhter Kaffeekonsum immer eine Gefahr für die Gesundheit sei. Es wurde zwar auch beobachtet das Menschen die drei oder mehr Tassen Kaffee am Tag trinken häufiger Herzprobleme haben, aber weitere Ergebnisse zeigten, dass dies in der Regel nichts mit dem Kaffee zu tun habe, sondern das Menschen mit hohem Kaffeekonsum auch oft Raucher sind.

1000 Tassen Fairtrade Kaffee

Bei einer Wette die Weltweit ableger hat, nämlich bis zum 15. Mai so viele Tassen Fairtrade Kaffee zu trinken, mach die Stadt Neumarkt in Bayern mit. Die Stadt hat sich die grenze bei 1000 Tassen des Bräunen Gebräus gesetzt.

Sollte das erreicht werden will sich Oberbürgermeister Thomas Thumann eine Stunde lang im Eine-Welt-Laden hinter die Theke stellen.

Aufpepper für den Morgen. Weshalb Kaffee gesünder ist als man glaubt

Viele Menschen liebe Kaffee, doch hat er den ruf der Gesundheit keinen Gefallen zu tuhen. Das ist aber so nicht richtig. Die meisten Deutschen brauchen um Morgens aus dem Bett zu kommen nur eins: Kaffee. Doch Kaffee hat auch den ruf ungesund für den Menschen zu sein. Dies ist aber tatsächlich nur der Fall wenn er regelmäßig in übermaßen Getrunken..

Kaffee im Weltraum

Im Jahr 2014 wurde die erste Espressomaschine beziehungsweise die erste Kaffeemaschine in den Weltraum hoch geschickt. Das sich die Astronauten über die mangelnde Qualität des Kaffees beschwert haben und er ihnen nicht geschmeckt hat wurde erstmals die Erste Kaffeemaschine mit allen Funktionen, sogar Tee kann die Kaffeemaschine auch machen und Anfang 2014 war sie erstmals an Bord der „Internationalen Raumstation“ (ISS) verbaut war.

Die Kaffeemaschine sieht einer herkömmlichen sehr ähnlich sie ist in der Wand verbaut und pumpt den fertigen Espresso, Kaffee, Tee oder Cappuccino in einen Aluminiumbehälter den die Astronauten drauf stecken müssen zuvor.

Sie liefert den Astronauten einen leckeren Kaffee durch ein neues innovatives Kapselsystem was darin verbaut ist.

Es soll auch für eine gute Atmosphäre sorgen wo alle bei einer Tasse Kaffee sich unterhalten können auf der ISS, denn sie sind ja monatelang von zu Haus entfernt.

Bei der Entwicklung der Kaffeemaschine gab es hier und da Probleme weil sie im Rahmen des Projekts mit physikalischen und fluiddynamischen Problemen zu tun hatten.

Und auch wegen hohem Druck und den hohen Temperaturen die im Weltraum herrschen mussten sich die Erfinder etwas ausdenken.

Zudem gab es eine Vorschrift an die sich die Kaffeemaschinenhersteller halten mussten, denn jede zusätzliche Fracht sorgt nur für mehr Kerosin verbraucht daher mussten sie eine Kaffeemaschine bauen die jegliche Art von aromatischen Getränk servieren kann und nicht schwerer als 20 Kilogramm wiegen darf.

Die Arbeit der Erfinder wurde anerkannt und es wurden internationale Patente erteilt worden die für zukünftige Raumfahrtmissionen nützlich sein können, und auch Einsatzmöglichkeiten im Haushalt bietet.

Erfunden wurde die Kaffeemaschine bei Argotec einem italienischem Technologieunternehmen mit Sitz in Turin, welches Forschungs-, Innovations- und Entwicklungsarbeit.

Bei dem Kaffeeherstellungsprozess werden Behälter verwendet die bis zu 400 bar an Druck standhalten können. Es werden ganze einfache herkömmliche Kaffeekapseln verwendet, diese werden dann in die entsprechende Öffnung gesteckt wo dann der Kaffee durchlaufen kann und dann in entweder Plastik- oder Aluminiumtüten mit einem speziellen Strohhalm dann getrunken werden kann.

Zudem fand das Unternehmen auch das Prinzip des Blendings, bei diesem Prozess werden verschiedene Kaffeesorten unterschiedlicher geografischer Herkunft zusammengemischt.

Durch die Kaffeeröstereien wird den NASA Mitarbeitern vollster Kaffeegenuss geboten um somit effizienter und genauer arbeiten zu können.

Kaffee für Gamer

Kurzer Einstieg dazu woher der Kaffee kommt wieviel konsumiert wird statistisch, welche Altersgruppen überwiegend Kaffee trinken (mit Beispielen)

hält lange wach fürs spielen

wird vielleicht zu viel Kaffee getrunken(Frage gesund?)

wird in der Regel auf billigste und schnellste Variante gemacht

wissen nicht wie richtig Kaffee gemacht wird

Kaffee besser und gesünder als Cola, Fanta & Co?

Verschiedene Kaffeesorten welcher wird da eher getrunken?

Zu welchen Zeiten wird der Kaffee konsumiert ?

Überlegung: Einen Kaffee ausschließlich für Gamer und Leute für Zuhause zu konzipieren (Themen Gebiet Spiele/Games)

Vergleiche nennen z.B. Energydrinks, Cola, Tee oder doch ausreichend schlafen sodass der Körper nicht an Übermüdung leidet

Aufzählen welche davon länger wachhalten und dabei nicht zu sehr den Körper beeinträchtigen.

Die ganz besonderen Tees: Lapacho

Der Tee vom Baum des Lebens

Lapacho

„Lapacho“ ist der umgangssprachliche Name für mehrere in Mittel- und Südamerika vorkommende und bis zu 35 Meter hoch werdende Baumarten. Darunter sind unter anderem Handroanthus impetignosus, Handroanthus heptaphyllus und Handroanthus serratifolius. Die Bäume sind laubabwerfend und tragen während der Blütezeit (in Südamerika von Mai bis August) viele rosarote, gelbe oder weiße glockenförmige Blüten. Die Indianer bezeichnen Lapacho-Baum als „Baum des Lebens“.

Nutzung

Die Innenrinde (Bastschicht) eignet sich zur Zubereitung eines Tees. Die wässrigen Extrakte wurden bereits von den Inkas benutzt, und später übernahmen die Indianer von Peru Bolivien und Paraguay den Lapacho-Tee als Heil- und Genusstee. Der Lapacho-Tee enthält Kalium, Calcium und Eisen und hat auch Spurenelemente wie Barium, Strontium, Jod und Bor, es enthält aber kein Koffein. Die antibiotische Naphthochinoverbindungen Lapachol bzw. Lapachon sind wirksame Substanzen, die einen verdauungsanregenden, tonisierenden Effekt besitzen. Es konnte nicht bestätigt werden ob es eine Wirksamkeit gegen Krebs hat, und man warnt vor negativen Seiteneffekten. Der Tee schmeckt erdig mit einer leicht süßlichen Vanille-Note und ist dem des Rotbuschtees ein bisschen ähnlich.

Wichtigste Fakten über Lapacho-Tee

Lapacho-Tee ist einfach und schnell zuzubereiten und seine Anwendungsmöglichkeiten sind äußerst individuell und auch vielseitig. Lapacho-Tee ist äußerst reizfrei, da er weder Teein noch Koffein enthält. Er kann dadurch sehr gut zur Entspannung am Abend genossen werden.

Die einfache Zubereitung des Lapacho-Tees und die Ziehzeit

Der Lapacho-Tee unterstützt beim Heilfasten und Abnehmen sowie bei einer gründlichen Darmreinigung. Zwecks der Zubereitung werden ein bis zwei Esslöffel in etwa 1 Liter gefiltertes (levitiertes), fast kochendes Wasser gegeben. Er wird kurz gekocht und muss dann mindestens 15 Minuten ziehen, und danach erfolgt das Abseihen. Wenn man das milde Vanillearoma erreichen will, sollte stets darauf geachtet werden, dass keinerlei Rindenstückchen im Tee zurückbleiben. Wenn die Teemenge zu reichlich bemessen war und/oder befinden sich Stücke der Rinde im fertigen Tee, kann dieser etwas bitter schmecken. Bei manchen Lapacho-Tee Kennern stößt diese besondere Geschmacksrichtung auf Anklang. Damit man den individuellen Geschmack herausfindet, sollte jeder Teefreund einfach etwas experimentieren.

Ein Naturprodukt mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

Dadurch dass der Lapacho-Tee ein Naturprodukt ist, kann die Dosierung ganz auf den persönlichen Geschmack ausgerichtet werden. Lapacho-Tee wird vorwiegend lauwarm oder kalt getrunken anstatt zu heiß. Er ist sehr beliebt als kurmäßige Anwendung mit 6 bis 12 Tassen, welche auf den ganzen Tag verteilt getrunken werden. Der Lapacho-Tee beispielweise eignet sich als Erfrischungsgetränk, wenn er mit frischer Minze, getrockneten Apfelstücken oder Zitronensaft verfeinert wird. Um das exzellente „Naschkatzen-Getränk“ zu zuzubereiten, können Zimt oder Gewürznelken, Vanille, Schlagsahne oder Kirschsaft beigemischt werden. Im Speziellen eignet sich Lapacho-Tee auf für Haustiere oder als Anreicherung für ein beruhigendes Vollbad. Äußerliche Anwendungen wie z.B. Umschläge sind auch sehr hilfreich. Die Qualität des Lapacho-Tees sollte immer eine gewisse Beachtung kriegen. Der Tee wird nur aus der inneren Rinde des „Roten Lapacho-Baumes“ gewonnen, der überwiegend in Brasilien und Argentinien beheimatet ist und unter normalen Bedingungen im Regenwald geerntet wird. Dadurch ist er durch keinerlei Schwermetalle oder Pestizide belastet.

Herstellung: Das einzigartige Geheimnis der Inkas – roter Lapacho-Tee

Zur Gewinnung des Lapacho-Tees werden die Rindenstücke des Lapacho ähnlich dem Kork von der Korkeiche geerntet. Das bedeutet, dass die Lapacho-Bäume die fast 700 Jahre alt werden, nicht gefällt werden müssen und zudem auch nur unwesentliche Beeinträchtigungen erfahren, und somit kann die Rinde in aller Ruhe wieder vollständig nachwachsen. Die Wikinger tauschten zu ihrer Zeit Lapacho-Tee ausschließlich gegen Edelsteine. Forscher und Ärzte entdeckten die speziellen Heilkräfte der Lapacho-Bäume vor etwa 30 Jahren wieder neu.

Gesundheit: Lapacho kann vielseitig wirken

Was bei uns Johanniskraut und Kamille bewirken, entspricht bei den Südamerikanern dem Lapacho. Lapacho-Tee kann mittels seiner einzigartigen Konzentration an Mineralien sowie Spurenelementen auf eine enorme Platte von Krankheitsbildern wie beispielweise Magenschleimhautentzündung oder Allergien positiven Einfluss nehmen. Außerdem bezaubert der zarte Duft der Vanille den Geist und die Seele der Menschen. Dadurch ist abnehmen speziell leicht mit dem Lapacho-Tee. Der Lapacho-Tee galt as Heiltrunk bei den Inkas. Die wirkungsvollen Substanzen erhält der Tee aus der Baumrinde des rotblühenden Lapacho-Baumes. Dadurch bekämpft der Tee Bakterien und Viren bei grippalen Infekten, und gleichzeitig stärkt er die individuelle Immunabwehr optimal.

Lapacho: gutes aus dem Regenwald

Im roten Lapacho befinden sich spezielle Konzentrationen und Kombinationen von zum Teil sehr seltenen Mineralsalzen sowie Spurenelemente wie beispielweise Molybdän und Kupfer, Zink, Silizium und Silber, Gold und Kupfer, welche in der heutigen Ernährung oftmals nicht vorhanden sind. Xiloidin und Lapachol sind zudem antibiotische Wirkstoffe, welche Entzündungen unterbinden können. Andere zahlreiche Wirkstoffe unterstützen gegen zum Beispiel Rheuma und Asthma, Arteriosklerose, Bronchitis, Hautprobleme sowie schlecht verheilende Wunden. Die einfache Zubereitung kann es den Nutzern ermöglichen die exzellente Wirkungsweise dieses Tees zu jeder Zeit zu genießen und durch seine antivirale sowie antibiotische Wirkung ihre Gesundheit zu erhalten.

Links: https://de.wikipedia.org/wiki/Lapacho

http://www.teehausammarkt.de/lapacho-tee/

 

Lapacho Tee können Sie hier bestellen.

Die ganz besonderen Tees: Genmaicha

Genmaicha-Tee

Genmaicha-Tee wird aus Sencha-Tee und geröstetem Naturreis hergestellt. Er besitzt weniger Koffein, eine sehr wärmende, beruhigende Wirkung und ist ein grüner Tee.

Der Genmaicha – eine beliebte Sencha-Reismischung

Auf japanisch bedeutet „Genmaicha“ „brauner Reis“ und „Tee“. Er wird hergestellt, indem man gerösteten Naturreis mit einer japanischen Grünteesorte vermischt. Dafür wird brauner Reis (Genmai) geröstet und gepoppt und dem klassischen Sencha-Tee oder bei schlechteren Qualitäten auch dem Bancha-Tee beigemengt. Dadurch enthält der Genmaicha einen durchaus eigenständigen Charakter mit einem warmen malzigen Röstgeschmack, der an geröstetes Getreide oder feine Kaffeearomen erinnert.

Besondere Wirkung und Geschmack

Genmaicha-Tee besitzt grundsätzlich eine gleiche Wirkung wie der Sencha-Tee, aber durch die Beimengung von dem gerösteten Naturreis – häufig 50% Anteil – reduziert sich der Gehalt an Grüntee-Inhaltstoffen. Dadurch reduziert sich auch der Koffeingehalt, und ist somit besser für koffeinsensible Menschen, und kann auch am Abend getrunken werden. Im Aufguss entfaltet der geröstete Reis einen für den Körper wärmende, beruhigende Wirkung und ist besser magen- und verdauungsförderlich. Für manche ist er ein perfekt wärmender Tee für kalte Winterabende, oder ein Tee nach dem Essen. Er wird auch teilweise gerne zum Frühstück getrunken, da sein Aroma und Geschmack leicht an Kaffee erinnert.

Qualität von Genmaichas

Bei dem Kauf von Genmaicha-Tees ist Vorsicht geboten. Der malzige Röstgeschmack des Naturreises lädt dazu ein, minderwertigere, billigere und ältere Senchas oder gar schlechte Banchas beizumischen. Dadurch werden die Qualitätsnuancen des Tees weniger deutlich wahrgenommen beim Einsteiger. Man empfiehlt deshalb nur sehr hochwertige Genmaichas zu verwenden. Selbst bei hoher Qualität gehören die immer noch zu den preislich günstigsten Grüntees überhaupt. Man erkennt den weniger hochwertigen Genmaicha relativ schnell an besonders groben, blassen und brüchigen Sencha-Blättern.

Genmaicha-Matcha

Im Markt findet sich auch teilweise Genmaicha, das veredelt wird mit Matcha-Teepulver. Es sorgt für einen feineren, lebhafteren Geschmack und mildert die ansonsten sehr beruhigende Wirkung des Reises etwas ab. Genmaicha-Matcha hat eine besonders hellgrün, leuchtende Farbe.

Zubereitung von Genmaicha

Für Genmaicha-Tee gilt grundsätzlich dieselbe Zubereitung wie für Sencha-Tee- Traditionell werden aber keine weiteren Aufgüsse verwendet.

Link: http://www.gruenertee.de/genmaicha/
Diesen Tee können Sie hier erwerben.

Die ganz besonderen Tees: Kukicha

Kukicha-Tee

Kukicha-Tee ist recht ungewöhnlich, dadurch dass er zum größten Teil aus den Stängeln und Blattrippen besteht. Aber obwohl die Blätter eine eher niedrige Qualität haben, haben sie einen guten Geschmack im Vergleich zu dem eher günstigen Preis. Kukicha-Tee ist ein grüner Tee der aus Japan kommt. Er ist eher ungewöhnlich, da er zu einem großen Teil aus den Stängeln, Blattrippen und anderen selten benutzten Teilen hergestellt wird. Kukicha bedeutet übersetzt soviel wie „Stängeltee“. Die Stängel geben dem Kukicha dabei einen recht milden und angenehm sahnigen Geschmack. Weil die Inhaltstoffe unterschiedlich stark angereichet sind, kann dieses besondere Aroma erzielt werden. Also werden in den Stängeln weniger Bitterstoffe und Koffein gebildet, als in den normalen Blättern oder Knospen.

Anbau und Ernte

Wie zuvor erwähnt, wird dieser Grüntee aus den Stängeln und anderen Blattteilen gemacht, welche bei der Verarbeitung zu anderen Sorten Tees aussortiert werden. Logischerweise werden für den Kukicha also keine eigenen Teegärten unterhalten. Kukicha-Tee stammt somit meistens von den Feldern der Gyokuro, Kabusecha und Sencha Ernten.

Produktion

Danach durchlaufen die einzelnen Bestandteile des Kukicha dieselben Arbeitsprozesse wie andere japanischen Grüntees. Die Blätter werden als zuerst in heißem Wasserdampf erhitzt um die Fermentation zu stoppen, dann werden sie maschinell gerollt und per Heißluft getrocknet. Nach dem Trocknen werden die Blätter gesiebt und sortiert. Die Japaner stellen nicht nur hohe geschmackliche, sondern auch optische Anforderungen, und deshalb wird immer darauf geachtet das die Blätter ein harmonisches Gesamtbild ergeben.

Qualität und Geschmack

Der Kukicha-Tee unterscheidet sich nicht allzu stark von den anderen japanischen Teesorten. Er ähnelt sich geschmacklich und qualitativ mit den anderen japanischen Grüntees sehr, aber er hat ein etwas milderes und cremigeres Aroma. Deshalb schmecken manche Kukichas oft wie gewöhnliche Sencha-Tees. Diejenigen Tees die allerdings von hochwertigen Sorten wie Kabusecha und Gyokuro stammen, gelten als komplett hochwertig und überzeugen in Sachen Geschmack und Aroma.

Zubereitung

Die Zubereitung des Kukicha-Tees entspricht für gewöhnlich dem des normalen Sencha-Tees. Ein guter Orientierungspunkt hinsichtlich der optimalen Menge an Tee ist ein gestrichener Teelöffel Blattgut welches bei knapp 80°C gebrüht wird. Aber die Angaben zur optimalen Ziehzeit schwanken teilweise erheblich. Manche Leute haben mit einer Ziehzeit von 1 ½ und 2 Minuten gute Erfahrungen gemacht.

Sonstiges

Der Kukicha ist relativ günstig weil er aus den aussortierten Teilen der Hauptees besteht. Also all die jene die ihr Budget schonen wollen, aber doch nicht auf einen hochwertigen Tee verzichten möchten, ist dieser Tee ein Geheimtipp.

Link: http://www.tee-atlas.com/teesorten/gruener-tee/gruentee-sorten/japan/kukicha/

Dieser Tee ist hier erhältlich!

Entkoffeinierter Tee

Entkoffeinierter Tee

Rund um den entkoffeinierten Teegenuss

Die Zubereitung von entkoffeinierten Tee ist im Vergleich zu koffeinhaltigen Tee nicht anders als sonst. Je nachdem, was man für einen entkoffeinierten Tee gewählt hat, muss man ihn wie den ganz normalen Grün- oder Schwarztee zubereiten. Bei den meisten Teesorten liegt die Ziehzeit zwischen zwei und sieben Minuten, je nachdem, wie stark der Tee ausfallen soll. Man muss bei entkoffeiniertem Tee keinen Aromaverlust befürchten. Der Geschmack ist nicht reduziert, nur der Koffeingehalt wird reduziert. Mit den koffeinfreien Teesorten verhält es sich wie mit dem alkoholfreien Bier: er wird zwar nicht vollständig eliminiert, aber der Koffeingehalt wird reduziert. In den behandelten Teeblättern verbleibt ein Restgehalt von drei bis vier Prozent. Also wird der belebende Effekt von Schwarz- oder Grüntees nur abgeschwächt, nicht aber komplett weggeräumt. Die meisten Hersteller verwenden heute zur Entkoffeinierung modernste Hochdruckverfahren, die mit Hilfe von Aktivkohle, Kieselerde und Kohlendioxid reduzieren. Dabei kommt es darauf an, den vollen Geschmack der Teeblätter zu erhalten und diese nicht mit Chemikalien zu belasten. Verfahren die verboten werden daher, sind solche wo man chemische Lösungsmittel oder andere chemische Komponenten einsetzt. Ein einfacherer Weg, um eine partielle Koffeinreduzierung zu erreichen, besteht darin, nicht entkoffeinierten Tee länger ziehen zu lassen, sodass mehr Gerbstoffe in die Kanne oder Tasse gelangen. Dadurch schlägt der Koffeingehalt nicht mehr so zu Buche, denn die Gerbstoffe sorgen dafür, dass das Koffein im Magen nicht mehr so gut aufgenommen werden kann. Es ist auch alternativ denkbar, den ersten Aufguss den koffeinhaltigen Tees abzugießen, um erst den zweiten Aufguss zu trinken. Bei einigen Teesorten würde der Koffeingehalt um etwa 20 Prozent reduziert werden, bei anderen etwas weniger. Traditionell alle Früchte- und Kräutertees kommen ganz ohne Koffein aus.

Gesundheitliche Aspekte des entkoffeinierten Tees

In seiner normalen Form werden dem Tee viele gesundheitliche Wirkungen nachgesagt, viele davon sind erwiesen, andere können noch nicht genau belegt werden. Manche fragen sich ob die Entkoffeinierung die positiven Wirkungen des Tees reduziert, aber die heute verwendeten Reduktionsverfahren reduzieren lediglich das Koffein, nicht aber die restlichen wichtigen Inhaltstoffe. Die Polyphenole bleiben beispielweise davon unberührt, und ihnen werden die meisten heilenden Wirkungen nachgesagt. Genau deshalb hat mit dem Wellness-Trend auch das Interesse an entkoffeiniertem Tee zugenommen. Auch wegen des immer höheren Koffeingehalts von Diätbrausen, Mixgetränken oder Szenedrinks setzen die gesundheitsbewussteren Leute lieber auf entkoffeinierte Getränke natürlichen Ursprungs. Zudem hat Tee den Vorteil, in Hunderten von natürlichen Varianten oder natürlich aromatisierten Geschmacksrichtungen verfügbar zu sein, und dadurch findet jeder seinen Lieblingstee. Außerdem hat er keine Kalorien, wenn man ihn ohne Zucker und Sahne trinkt, im Gegenteil: er entwässert sogar noch. Dadurch ist Tee auch in seiner koffeinfreien Form ein belebendes Getränk für Abnahmewillige, schwangere Frauen oder koffeinsensible Menschen. Der leicht bittere Grüntee gilt jeher als besonders gut. Nun ist es interessant zu wissen, dass es heutzutage viele Diätprodukte gibt, die Grünteeextrakte enthalten. Es ist aber besser für Genießer, den Grüntee in seiner natürlichen Form zu genießen, zumal dass jeder unbegrenzt tun kann, wenn er vom Koffein befreit wurde. Lediglich limitierend ist die entwässernde Wirkung, die einen bei ausgedehnten Spaziergängen in Not bringen kann. Entkoffeinierter Tee enthält auch, ebenso wie Tee mit Koffein, Polyphenole, die die Aufnahme von Nahrungsfetten im Darm beeinflussen können, und zudem können die enthaltenen Antioxidantien auch dem Immunsystem nützen. Den sekundären Pflanzenstoffen sagen die Erfahrungsmediziner, zu denen die Polyphenole gehören, außerdem schützende Wirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem nach. Und anscheinend haben Grünteesorten auch mehr entzündungshemmende Inhaltsstoffe als Schwarztee.

Verfahren zur Herstellung von koffeinfreiem Tee

Praktisch niemand interessierte sich dafür, als ein Teehersteller im Jahre 1935 das erste Verfahren zur Entkoffeinierung erfand, aber heute hat sich die Idee längst durchgesetzt. Klassische Teesorten erhalten Teefreunde auch in koffeinfreier Form. Bei den ökologischen Teesorten dominiert das bereits erwähnte schonende Hochdruckverfahren. Auch für die meisten anderen Teesorten ist dieses Verfahren geeignet. Manche Teesorten werden aber auch mit natürlichen Lösungsmitteln wie Ethyl-Acetat entkoffeiniert, andere – vor allem die so genannten Schwarztee-Fannings – mit dem Lösungsmittel Methylen-Chlorid. Entkoffeinierte Tees können Sie auch hier bei uns erwerben: Link

grüntee

Link: http://www.teehausammarkt.de/entkoffeinierter-tee/

Lapacho Tee – vom “Baum des Lebens”

Lapacho

„Lapacho“ ist der umgangssprachliche Name für mehrere in Mittel- und Südamerika vorkommende und bis zu 35 Meter hoch werdende Baumarten. Darunter sind unter anderem Handroanthus impetignosus, Handroanthus heptaphyllus und Handroanthus serratifolius. Die Bäume sind laubabwerfend und tragen während der Blütezeit (in Südamerika von Mai bis August) viele rosarote, gelbe oder weiße glockenförmige Blüten. Die Indianer bezeichnen Lapacho-Baum als „Baum des Lebens“.

Nutzung

Die Innenrinde (Bastschicht) eignet sich zur Zubereitung eines Tees. Die wässrigen Extrakte wurden bereits von den Inkas benutzt, und später übernahmen die Indianer von Peru Bolivien und Paraguay den Lapacho-Tee als Heil- und Genusstee. Der Lapacho-Tee enthält Kalium, Calcium und Eisen und hat auch Spurenelemente wie Barium, Strontium, Jod und Bor, es enthält aber kein Koffein. Die antibiotische Naphthochinoverbindungen Lapachol bzw. Lapachon sind wirksame Substanzen, die einen verdauungsanregenden, tonisierenden Effekt besitzen. Es konnte nicht bestätigt werden ob es eine Wirksamkeit gegen Krebs hat, und man warnt vor negativen Seiteneffekten. Der Tee schmeckt erdig mit einer leicht süßlichen Vanille-Note und ist dem des Rotbuschtees ein bisschen ähnlich.

Wichtigste Fakten über Lapacho-Tee

Lapacho-Tee ist einfach und schnell zuzubereiten und seine Anwendungsmöglichkeiten sind äußerst individuell und auch vielseitig. Lapacho-Tee ist äußerst reizfrei, da er weder Teein noch Koffein enthält. Er kann dadurch sehr gut zur Entspannung am Abend genossen werden.

Die einfache Zubereitung des Lapacho-Tees und die Ziehzeit

Der Lapacho-Tee unterstützt beim Heilfasten und Abnehmen sowie bei einer gründlichen Darmreinigung. Zwecks der Zubereitung werden ein bis zwei Esslöffel in etwa 1 Liter gefiltertes (levitiertes), fast kochendes Wasser gegeben. Er wird kurz gekocht und muss dann mindestens 15 Minuten ziehen, und danach erfolgt das Abseihen. Wenn man das milde Vanillearoma erreichen will, sollte stets darauf geachtet werden, dass keinerlei Rindenstückchen im Tee zurückbleiben. Wenn die Teemenge zu reichlich bemessen war und/oder befinden sich Stücke der Rinde im fertigen Tee, kann dieser etwas bitter schmecken. Bei manchen Lapacho-Tee Kennern stößt diese besondere Geschmacksrichtung auf Anklang. Damit man den individuellen Geschmack herausfindet, sollte jeder Teefreund einfach etwas experimentieren.

Ein Naturprodukt mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

Dadurch dass der Lapacho-Tee ein Naturprodukt ist, kann die Dosierung ganz auf den persönlichen Geschmack ausgerichtet werden. Lapacho-Tee wird vorwiegend lauwarm oder kalt getrunken anstatt zu heiß. Er ist sehr beliebt als kurmäßige Anwendung mit 6 bis 12 Tassen, welche auf den ganzen Tag verteilt getrunken werden. Der Lapacho-Tee beispielweise eignet sich als Erfrischungsgetränk, wenn er mit frischer Minze, getrockneten Apfelstücken oder Zitronensaft verfeinert wird. Um das exzellente „Naschkatzen-Getränk“ zu zuzubereiten, können Zimt oder Gewürznelken, Vanille, Schlagsahne oder Kirschsaft beigemischt werden. Im Speziellen eignet sich Lapacho-Tee auf für Haustiere oder als Anreicherung für ein beruhigendes Vollbad. Äußerliche Anwendungen wie z.B. Umschläge sind auch sehr hilfreich. Die Qualität des Lapacho-Tees sollte immer eine gewisse Beachtung kriegen. Der Tee wird nur aus der inneren Rinde des „Roten Lapacho-Baumes“ gewonnen, der überwiegend in Brasilien und Argentinien beheimatet ist und unter normalen Bedingungen im Regenwald geerntet wird. Dadurch ist er durch keinerlei Schwermetalle oder Pestizide belastet.

Herstellung: Das einzigartige Geheimnis der Inkas – roter Lapacho-Tee

Zur Gewinnung des Lapacho-Tees werden die Rindenstücke des Lapacho ähnlich dem Kork von der Korkeiche geerntet. Das bedeutet, dass die Lapacho-Bäume die fast 700 Jahre alt werden, nicht gefällt werden müssen und zudem auch nur unwesentliche Beeinträchtigungen erfahren, und somit kann die Rinde in aller Ruhe wieder vollständig nachwachsen. Die Wikinger tauschten zu ihrer Zeit Lapacho-Tee ausschließlich gegen Edelsteine. Forscher und Ärzte entdeckten die speziellen Heilkräfte der Lapacho-Bäume vor etwa 30 Jahren wieder neu.

Gesundheit: Lapacho kann vielseitig wirken

Was bei uns Johanniskraut und Kamille bewirken, entspricht bei den Südamerikanern dem Lapacho. Lapacho-Tee kann mittels seiner einzigartigen Konzentration an Mineralien sowie Spurenelementen auf eine enorme Platte von Krankheitsbildern wie beispielweise Magenschleimhautentzündung oder Allergien positiven Einfluss nehmen. Außerdem bezaubert der zarte Duft der Vanille den Geist und die Seele der Menschen. Dadurch ist abnehmen speziell leicht mit dem Lapacho-Tee. Der Lapacho-Tee galt as Heiltrunk bei den Inkas. Die wirkungsvollen Substanzen erhält der Tee aus der Baumrinde des rotblühenden Lapacho-Baumes. Dadurch bekämpft der Tee Bakterien und Viren bei grippalen Infekten, und gleichzeitig stärkt er die individuelle Immunabwehr optimal.

Lapacho: gutes aus dem Regenwald

Im roten Lapacho befinden sich spezielle Konzentrationen und Kombinationen von zum Teil sehr seltenen Mineralsalzen sowie Spurenelemente wie beispielweise Molybdän und Kupfer, Zink, Silizium und Silber, Gold und Kupfer, welche in der heutigen Ernährung oftmals nicht vorhanden sind. Xiloidin und Lapachol sind zudem antibiotische Wirkstoffe, welche Entzündungen unterbinden können. Andere zahlreiche Wirkstoffe unterstützen gegen zum Beispiel Rheuma und Asthma, Arteriosklerose, Bronchitis, Hautprobleme sowie schlecht verheilende Wunden. Die einfache Zubereitung kann es den Nutzern ermöglichen die exzellente Wirkungsweise dieses Tees zu jeder Zeit zu genießen und durch seine antivirale sowie antibiotische Wirkung ihre Gesundheit zu erhalten.

Links: https://de.wikipedia.org/wiki/Lapacho
http://www.teehausammarkt.de/lapacho-tee/

Beschreibung der verschiedenen Teesorten

TeeBeschreibung vom Tee:

Tee ist ein heißes Getränk das man aus unterschiedlichen Pflanzenteilen der Teepflanze machen kann. Diese Pflanzenteile sind Blätter, Knospen, Blüten und Stängeln. Tee ist ein Genussmittel. Beim Tee, am meisten bei den Knospen, die Blätter eher absteigend, ist bis zu 4,5 Prozent Koffein. Tee wird im weiteren Sinne auch als heißes Aufgussgetränk bezeichnet, das aus verschiedenen Pflanzenteilen gemacht wird. Dazu gehören zum Beispiel auch Kräutertees und Früchtetees. Je nach Sorte kann der Tee aus den Blättern, Knospen, Blüten, Früchte, Stängel, Rinde und sogar auch Wurzeln bestehen.

Begriff:

Tee wurde aus dem niederländischen „thee“ übernommen im 17. Jahrhundert. Schon seit dem frühen 18. Jahrhundert wird das Wort Tee für den Aufguss aus anderen Pflanzen bezeichnet, nicht nut Schwarztee sonder auch Kräuter- und Früchtetees.

Anbau:

Die Teepflanzen waren zunächst nur in China bekannt. 1823 wurden in Indien (Assam) wildwachsende Pflanzen entdeckt, die aber für lange Zeit nicht richtig identifiziert wurden. Ab 1834 wurde erst diese Art kultiviert und auch mit anderen Arten gekreuzt. Teesträucher wurden aus Samen oder aus Setzlingen herangezogen, letzteres ist heute die Regel. Die Jungpflanzen werden in eigenen „nurseries“ (Aufzuchtbeutel mit guter Muttererde) sorgfältig gepflegt für neun Monate. Ein Hektar benötigt 12.000 bis 13.000 Setzlinge. Sie muss danach drei bis sechs Jahre weiterwachsen, bevor sie zum ersten Mal geerntet werden kann. Ein Hektar ergibt durchschnittlich 1.500 Kilogramm aufgussfertigen Tee. Die indischen Teesträucher haben eine Lebenserwartung von ca. 30 bis 50 Jahren, während die chinesischen allerdings eine Lebenserwartung von bis zu 100 Jahren haben. Die Stecklinge werden aus Trieben von besonders kräftigen und ertragsreichen Mutterpflanzen gewonnen. Es ist sogar auch möglich, Teepflanzen für bestimmte Umweltbedingungen, etwa mit Resistenzen gegen gewisse Schädlinge oder Krankheiten zu schützen.

Herstellung:

Traditionelle Herstellung:
Es gibt 5 Stufen bei der traditionellen Produktion von Schwarzteeblättern: das Welken (Withering), wodurch die Blätter weich und zart werden, das Rollen (Rolling), das Aussieben, die Oxidation und zum Schluss die Trocknung (Firing). Damit die Blätter erweichen, werden sie zwei Stunden in die Sonne gelegt. Später wurden dann Welkhürden in speziellen Hallen verwendet. In diesen Hallen herrschte eine Temperatur von 20°C bis 22°C. So dauerte der Welkprozess bis zu 24 Stunden dadurch. Heute werden eigentlich eher so genannte Welktunnel eingesetzt, wo die Teeblätter auf Fließbänden durchlaufen. Heute erfolgt das Rollen maschinell, und dauert etwa eine halbe Stunde. Währenddessen werden die Zellen der Blätter aufgebrochen, und dadurch werden ätherische Öle freigesetzt. Letzenendes werden die Teeblätter nach Qualität sortiert. Während der Oxidation (Fermentation) wird ihnen durch künstlich erzeugte hohe Luftfeuchtigkeit von über 90 Prozent bei genau 22°C wieder Feuchtigkeit zugeführt, damit die chemischen Prozesse in Gang gesetzt werden. Bei der Oxidation entsteht Wärme, die Temperatur wird alle 15 Minuten gemessen, und wenn die Höchsttemperatur von 29°C erreicht ist, wird die Trocknung sofort abgebrochen. Wenn man das nicht macht, haben die Teeblätter ihr Aroma verloren, und gelten dann als „verbrannt“. In den Maschinen wird mithilfe von Heißluft getrocknet. Bei Ceylon reichen eigentlich 20 Minuten bei 90°C, der Assam braucht wesentlich länger. Sofort danach wird der Tee abgekühlt. In der Türkei werden sechs Kilogramm Teeblätter verarbeitet für einen Kilogramm Schwarztee. Bei Grüntee findet keine Oxidation statt. In einzelnen Teeplantagen, wo es besondere Teespezialitäten gibt, wird immer noch nach alten Methoden produziert, also wo das Welken an der Sonne geschieht, es wird gerollt von Hand, und die Oxidation findet in geflochtenen Körben statt.

CTC-Produktion:
CTC steht für Crushing (Zerbrechen), Tearing (Zerreißen) und Curling (Rollen). Während dieser modernen, in großen Produktionswerken angewandte Methode werden die Teeblätter nach dem Welken maschinell zerbrochen, zerrissen und gerollt.

Teearten & Teesorten:

Teearten:
Die ursprüngliche Methode bei der Bereitung von Teegetränken ist das man frische Teeblätter verwendet, die eigentlich direkt vom Strauch gezupft werden und in heißes Wasser anschließend gelegt werden. Dieser Tee schmeckt deutlich anders als der mit getrockneten Blättern. Frische Teeblätter sind nicht besonders lange lagefähig, sie entweder fermentieren von alleine oder verderben durch unerwünschte Mikroorganismen. Deshalb wurde auch die gezielte Fermentation und Trocknung entwickelt, sodass der Tee lagerfähig ist. Es gibt heute vier traditionelle Formen wie man Tee zubereitet die sich durch den Grad der Oxidation unterscheiden: Grüner Tee hat keine gewollte Oxidation. Bei der traditionellen Herstellung wird der Tee nach der Ernte in Eisenpfannen über dem Feuer gewelkt und dann getrocknet. Während der industriellen Herstellung allerdings passiert das in großen, gerührten Behältern. Weißer Tee wird so genannt, weil die Härchen an der Blattunterseite den getrockneten Teeblättern eine weiß-silberne Farbe geben. Keine gewollte Oxidation. Junge Triebe werden geerntet und getrocknet wie Heu. Nur Spitzentees eignen sich zur Produktion von weißem Tee. Oolong-Tee ist nur teilweise oxidiert. Nach der Ernte wird der Tee in Weidenkörben geschüttelt, der austretende Saft reagiert mit dem Sauerstoff der Luft. Dieser Prozess wird durch das Erhitzen in Eisenpfannen gestoppt. Schwarzer Tee wird in Ostasien als Roter Tee bezeichnet und er wird komplett oxidiert. Wie Oolong, der Oxidationsprozess wird aber nicht gestoppt. Erst nach längerer Zeit wird der Tee fertig getrocknet. Neben diesen vier klassischen Herstellungsarten gibt es weitere, die nicht so viel verbreitet sind: Nachvergorener Tee wird in Asien als Schwarztee bezeichnet, und ist auch dunkler als der schwarze Tee in Europa- er sieht eher aus wie Kaffee. Er war ehemals ein grün- bis oolong-artiger Tee, der dann über einige Monate bis zu mehreren Jahren gereift ist. Gelber Tee wird nur in China produziert. Er wird wie weißer Tee geerntet, aber nach der Ernte wird er nicht sofort weiterverarbeitet. Dadurch findet eine minimale Oxidation statt. Er ist einer der teuersten Tee-Spezialitäten, die erhältlich sind. Wird auch manchmal den Grüntees zugeordnet.

Teesorten:
Bei den verschiedenen Teearten werden unzählige Teesorten zugeordnet, wie zum Beispiel: Zu grünem Tee werden Gunpowder, Sen Cha, Li Zi Xiang, Yunnan Yun Yin, Roling Clouds, Special zugeordnet. Zu weißem Tee werden Pai Mu Dan, Mee Sum, Mo Lin Yin Zhen „Jasmin Silber Nadel“ zugeordnet. Zu Oolong-Tee werden Dong Ding Oolong Cha, Ti Kuan Yin Cha zugeordnet. Zu schwarzem Tee werden Darjeeling und Dian Hong Cha zugeordnet. Zu Pu-erh-cha-Tee werden Pu Erh Tuo Cha und Palace of Pu Erh zugeordnet. Zu gelbem Tee wird Jun Shan Yin Zhen zugeordnet. Die bekanntesten Teesorten in Europa sind die schwarzen Teesorten Assam, Ceylon und Darjeeling. Der ostindische Assam-Tee kommt aus den größten Anbaugebiet der Welt, und er hat ein kräftiges Aroma. Der herbkräftige Ceylon wird in Sri Lanka angebaut, dem weltweit drittgrößten Anbaugebiet. Die beiden Sorten finden sich oft in Teemischungen und sind gegen hartes Wasser unempfindlich. Der zarte gelbe Darjeeling wächst an den Südhängen um den Himalaya rum, auf rund 2.000 Meter Höhe, und, anders als der Assam- und Ceylon-Tee, ist er empfindlich gegen hartes Wasser.

Sortierung:
Im Handel gibt es eine Reihe von Abkürzungen, die sowohl aussagt wo der Tee herkommt als auch Auskunft über die Blattgröße geben.

Blatt-Tees:
Die Abkürzung BPF bedeutet Broken Pekoe Fannings. Die Abkürzung FOP bedeutet Flowery Orange Pekoe. Die Abkürzung GFOP bedeutet Golden Flowery Orange Pekoe. Die Abkürzung OP bedeutet Orange Pekoe. Die Abkürzung P bedeutet Pekoe bei Ceylon-Tee auch unter der Bezeichnung BOPI, kugelförmiges Blatt. Die Abkürzung S bedeutet Souchong. Die Abkürzung TGFOP bedeutet Tippy Golden Flowery Orange Pekoe.

Kleinblättrige Tees:
Die Abkürzung BOP bedeutet Broken Orange Pekoe. Die Abkürzung BOPF bedeutet Broken Orange Pekoe Fannings. Die Abkürzung BP bedeutet Broken Pekoe. Die Abkürzung BPS bedeutet Broken Pekoe Souchong. Die Abkürzung D bedeutet Dust. Die Abkürzung FBOP bedeutet Flowery Broken Orange Pekoe. Die Abkürzung FBOPF bedeutet Flowery Broken Orange Pekoe Fannings. Die Abkürzung OF bedeutet Orange Fannings. Die Abkürzung PF bedeutet Pekoe Fannings.

CTC Produktion:
Die Abkürzung BP bedeutet Broken Pekoe. Die Abkürzung PD bedeutet Pekoe Dust. Die Abkürzung PF bedeutet Pekoe Fannings.

Aromatisierter Tee:
Bei aromatisierten Tee gibt es zwei verschiedene Ausprägungen. Die klassischen, aromatischen Tees kommen aus China. Grüntee und/oder eine Mischung aus Grün- und Schwarztee wird durch Zugabe von frischen Blüten aromatisiert. Die Blüten werden regelmäßig abgesiebt, und wieder durch neue und frische Blüten ersetzt, bis das gewünschte Aroma erreicht ist. Die bekanntesten sind Rosentee und Jasmintee, deren Handelsformen oft noch Blütenreste enthalten. Aromatisierte Schwarz- und Grüntees erfreuen sich großer Beliebtheit in Europa. Dabei wird der Tee durch unterschiedliche natürliche Aromen angereichert. Ziemlich bekannte Geschmacksrichtungen sind Fruchtaromen wie z.B. Kirsche oder Maracuja, Vanille und andere Gewürze wie Anis, Zimt oder Zitrusaromen wie Orange, Zitrone und auch Bergamotte. Bergamotte ist in einem der ältesten Aromatees- dem Earl Grey- enthalten. Tee wird auch angeboten mit industriell hergestellten, naturidentischen Aromen wie z.B. Mandel, Bratapfel, Schokolade, Pfefferminz und Erdbeere.

Rauchtee und Rösttee:
Unter Rauchtee versteht man eine Teesorte, bei der die Blätter im Rauch von harzreichem Holz geräuchert werden. Dabei kriegt der Tee ein besonderes Aroma mit einer kräftige, rauchigen Note und einem intensiven Duft. Am meisten verbreitet ist der Lapsang Souchong. Die rauchige Note ist sehr alt. Unter Rösttee versteht man meist grünen Tee, der nicht nur kurz, sondern auch bei hohen Temperaturen solange in einer Pfanne bei um die 280-300°C geröstet wird, bis die Fermentation gestoppt ist. Die Blätter nehmen dabei eine braune Färbung an. Der Tee hat dann einen milden, malzigen oder nussigen Geschmacksnote und eine braune Tassenfarbe. Dadurch dass der Tee geröstet wird, verliert er fast das gesamte Koffein und die Bitterstoffe.

Qualität:
Es gibt zwei Klassifizierungen bei Tees, die in Gegenden sind wo Jahreszeiten herrschen: zum einen die Ernteperiode, zum anderen die Qualität der Blätter. Im Englischen wird die Blütezeit als „Flush“ bezeichnet. Die erste Ernte im Frühjahr nennt man „First Flush“, und liefert sehr kleine Blätter ab, während die Ernte im Mai „Second Flush“ genannt wird. Die Ernte zwischen diesen beiden Perioden nennt man „in between“. Die Ernte nach der „Second Flush“ nennt man „Autumnal“, wird auch „Herbstpflückung“ genannt. „In between“ und „Autumnal“ erreichen selten die Qualität von „First Flush“ und „Second Flush“, und sie sind meistens auch viel günstiger. In den Teeanbaugebieten in der Äquatornähe (wie z.B. Kenia, Sri Lanka), wird aufgrund der fehlenden Jahreszeiten alle vierzehn Tage geerntet. Die Lage des Anbaugebietes, die Auswahl der Blätter neben der Knospe, der Zeitpunkt der Ernte (in oder außerhalb der Regenzeiten), die Sorgfalt in der Verarbeitung und die Kunst des „teamakers“ spielt einen wesentlichen Punkt in der Qualität eines Tees. Bei der Qualität der Blätter richtet sich nach ihrer Stellung am Zweig. Die Spitzenknospen werden als „Flowery Orange Pekoe“ bezeichnet, die darunterstehende wie „Orange Pekoe“ genannt und das dritte wird als „Pekoe“ bezeichnet, die weiteren Blätter als „Souchong“. Das Word „Pekoe“ kommt aus dem Chinesischen, und bedeutet „weißer Flaum“. Tee wird im Handel in verschiedenen Kategorien eingeteilt: „Blatt-Tee“ (Pekoe) „gebrochener Tee“ (Broken Pekoe), „Fannings“ und „Staub“ (Dust). Der Blattgrad alleine bestimmt nicht die Qualität, entscheidend ist die Qualitätseinstufung per Größe, Form und Farbe. Besonders feine Aromen entwickeln sich um Darjeeling (Südhange des Himalajas), in kühlen Hochlagen von 1.000-2.500 m. Es gibt verschiedene Qualitätsbezeichnungen für grünen Tee: man unterscheidet „Gunpowder“, „Chun-Mee“, „Natural Leaf“ und „Matcha“. “Gunpowder“ (deutsch „Schießpulver“) kommt aus der ersten Pflückung im Frühjahr, bei der die kleinen Blätter zu Kügelchen gerollt werden, deshalb wird es auch „Gunpowder“ genannt. “Chun-Mee“ entspricht dem „Flowery Orange Pekoe“ bei Schwarztee. „Natural Leaf“ sind ganze Blätter, die ziemlich mild im Geschmack sind. „Matcha“ ist ein zu Pulver zerriebener Grüntee, wie ihn die Japaner trinken, und er ist außerordentlich bitter. Einige Tee-Händler bieten auch Flugtee an, der frisch aus den Anbauregionen angeflogen wird. Besonders bei den hochwertigen Tees, bei denen die Frische für den Geschmack wichtig ist, können dadurch schon kurze Zeit nach der Ernte in Europa angeboten werden. Zum Beispiel werden „First Flush“ aus Darjeeling oder Grüner Tee aus Japan angeflogen.

Handelsformen:

Tee wird in verschiedenen Darbietungsformen gehandelt, je nach Teekultur und Verbrauchergewohnheiten, die unabhängig von Arte und Sorte ist.

Loser Tee:
Loser Tee bezeichnet man nichtportionierte Tee, der entweder aus ganzen und gebrochenen Blättern und Knospen, der aber auch aus Stielen bestehen kann, oder zu Pulver gemahlen wurde. Loser Tee wird entweder direkt in ein Brühgefäß oder in einen Filter individuell portioniert.

Portionierter Tee:
Portionierter Tee gelangt in Beuteln, Pads oder Kapseln abgepackt in den Handel. Die Größe reicht von einer Tasse zu einem Kännchen.

Gepresster Tee:
Gepresster Tee besteht aus trockenen Blättern. Diese Blätter werden zu „Ziegeltee“ (Barren), Stangen, Halbkugeln oder „Teekuchen“ (englisch „tea cakes“) gepresst. Teeziegel werden auch als Tauschmittel verwendet. Sie sind die traditionelle Handelsform von Pu-Erh-Tea. Damit sie verbraucht werden, werden Teile aus der Form gebrochen, oder, bei kleineren Formen, diese im Ganzen überbrüht. Geschmacklich unterscheidet er sich nicht unbedingt von den anderen Trockenformen.

Teezubereitung:

Regional gibt es sehr viele verschiedene Zubereitungen, die deutlich geschmackliche Unterschiede erzeugen. Wie man ihn zubereitet kommt darauf an welche Form verfügbar ist und mit der traditionellen Gewohnheit. Bei der Teezubereitung in West- und Mitteleuropa wird fast ausschließlich die sogenannte „englische Zubereitung“ verwendet. In Süd- und Osteuropa treten orientalische Einflüsse hinzu oder lösen die englische Zubereitung komplett ab.

Brühvorgang:
Kräftige Schwarztees werden fast immer mit sprudelnd, siedendem Wasser aufgegossen. Bei Grüntees und halbfermentierten Tees sowie feinen Schwarztees (First Flush Darjeelings etwa) wird eine Temperatur von 65 bis zu 90°C bevorzugt, sodass die Inhaltsstoffe und der Geschmack besser erhalten bleibt. Zum Beispiel werden manche japanische Grüntees nur bei 50°C und auch darunter aufgebrüht. Bei der englischen Zubereitung wird immer heiß aufgebrüht niemals gekocht. Aber Tee gibt auch viele seiner Inhaltsstoffe in kaltem Wasser und auch in Alkohol (Teelikör) frei. Einheitlich lässt sich nicht angeben wie lange die Ziehzeit von Tee ist, aber sortenabhängig liegt es zwischen 20 Sekunden und 5 Minuten. Je nach dem wie lange man den Tee ziehen lässt, wirkt der Tee unterschiedlich stark anregend. Es gibt verschiedene Theorien zur zeitabhängigen Wirken auf den Menschen, aber sie wurden bisher noch nicht aufgeklärt. Allerdings gilt es als gesichert, dass das Koffein eine sofortige Wirkung hat auf den Menschen. Die verschiedenen anderen Stoffe wirken erst nach etwa 2-3 Minuten. Aber inwiefern der Tee allerdings nach mehr als 2 Minuten Ziehzeit beruhigend oder nur weniger anregend wirkt ist noch nicht vollends geklärt, da sich verschiedene Effekte ergänzen. So wandeln sich die langsam lösenden Polyphenole in eine wasserunlösliche Form um, mit steigenden Ziehzeiten sinkt also der Anteil an physiologischen wirksamen Koffein. Die Aminosäure Theanin die eine beruhigende Wirkung besitzt, löst sich erst nach wenigen Minuten im Tee. Welcher Effekt überwiegt ist noch nicht ausreichend erforscht. Wenn der Tee stark anregend sein soll, können kurzzeitige Brühungen mit vielen Teeblättern verwendet werden. Die typisch starken Frühstücksmischungen mit geringer Blattgröße (große Oberfläche) sind darauf ausgelegt.

Zubereitungsvarianten:
Grüner Tee wird meistens pur getrunken, eine bekannte Ausnahme ist der marokkanische Pfefferminztee, dem reichlich Zucker zugesetzt wird. Bei Schwarztee wird traditionell in England und Indien Milch zugegen, in Ostfriesland Sahne, in der Mongolei und Tibet Butter, in Russland und Georgien auch Marmelade, Gelees oder in Sirup eingelegte Früchte. Die ursprünglich aus Russland kommende Zugabe von Zitrone oder Zitronenschale wird auch von einigen Teetrinkern in Westeuropa geschätzt. Am weitesten verbreitet ist das Hinzugeben von Zucker und Honig. Die in der Türkei gebräuchlichen zweiteilige Teekanne kann der Tee je nach Geschmack als dünner oder starker Tee serviert werden.

Wasserhärte:
Es wird allgemein weiches Wasser bevorzugt. Bei den heutigen ziemlich hohen Wasserstandards kann in Deutschland fast überall Leitungswasser verwendet werden. Bei Beeinträchtigung durch Kalk oder Chlor kommen mitunter Wasserfilter zum Einsatz. Es wird auch handelsübliche, abgepacktes Wasser benutzt. Mineralwasser führt zu einer rascheren Trübung und geschmacklichen Veränderung des Getränks.

Teegeschirr:
Tee wird in fast allen Kulturen in speziellen Behältern zubereitet, wie z.B. in Kannen, Töpfen und größeren Keramik- und auch Holzgefäßen, die oft kulturtypische Formen ausweisen, und vielerorts zum Kunsthandwerk gelten. Tee wird aus kleineren Trinkgefäßen, wie Schalen (Koppchen), Tassen und Bechern. Bei der englischen Teezubereitung wird meistens eine Teekanne und Teetassen verwendet. Tee ist ein ziemlich aromatisches Getränk und hinterlässt geschmackliche Spuren im Behälter. Dies passiert insbesondere bei Behältern aus porösen Material (unglasierte Tonware) und sie geben später den Geschmack und das Getränk. Aufgrund dessen, wird oft Tee da drinne hergestellt, und es wird sogar empfohlen, die Teekanne nur sporadisch zu reinigen. Glatte Oberflächen wie bei Teegeschirr aus Porzellan ermöglichen eine bessere Reinigung, sodass der geschmacksverändernde Effekt nicht auftritt. Bei Metallbehältern kann es zur Abgabe eines „metallischen“ Geschmacks an den Tee kommen.

Lagerung:
Tee ist sehr aromaempfindlich, er verändert sein Aroma bei unsachgemäßer Lagerung und nimmt auch Fremdgerüche sehr schnell an. Deshalb werden Teeblätter oft in geschlossenen Behältern kühl, dunkel und trocken aufbewahrt. Optimal, wenn auch nicht so ästhetisch wie edle Dosen, sind fest zugerollt Teetüten. Bei Dosenverwendung verändert sich der Tee sehr schnell: Die aromagebenden ätherischen Öle schwinden und der Teegeschmack wirkt muffiger. Nach Anbruch sollte der Tee in ungefähr zehn Wochen verbraucht werden. In ungeöffneter Packungen gilt der Tee allerdings für drei Jahre frisch nach der Ernte. Trockener Tee ist fast unbegrenzt lagerfähig, solange die alterungbedingten, geschmacklichen Veränderungen hingenommen werden. Der Koffeingehalt verändert sich durch die Lagerung praktisch nicht. Tee wird auch oft getrennt aufbewahrt von allen Arten Gewürzen, Aromen und Küchengerüchen, gelegentlich in kleinen Schränkchen oder einer Truhe. Aufsteigender Dampf vom Herd oder Spülbecken schadet auch dem Teearoma.

Dosierung:
Bei der englischen Teezubereitung wird vergleichsweise weniger Teeblatt verwendet als bei vielen anderen Zubereitungsformen. Dadurch wird der Tee gut ausgenutzt. Nur die Verwendung von Teestäuben ist effizienter. Allgemein kann pro Tasse ungefähr mit zwei Gramm Teeblättern gerechnet werden, bei Schwarztee ist das etwa ein Teelöffel. Die ideale Menge hängt von der verwendeten Teesorte, von dem Wasser, von dem Erntejahr und von dem persönlichen Geschmack ab.

Geschichte:

Europa:
Der Tee kam Anfang des 17. Jahrhunderts nach Europa. In dem Jahre 1610 brachte die Niederländische Ostindien-Kompanie per Schiff zum ersten Mal eine Ladung grünen Tee mit in die Niederlande. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Niederlande das europäische Monopol für den Handel mit Asien. Dass sie keinen direkten Zugang zu China hatten, führten sie es über Java ein. Ab 1637 nahm jedes holländisches Schiff vom Handelsstützpunkt Batavia (heute Jakarta) einige Kisten chinesischen und japanischen Tees mit an Bord. 1644 lieferten die Holländer die ersten 100 Pfund nach England. 1669 ging das Handelsmonopol an die Britische Ostindien-Kompanie, die bis 1833 das Monopol für den Chinahandel innehatte. Der Seeweg von Asien nach England war ziemlich lange, es dauerte um die sechs bis neun Monate, was sie Qualität sehr verminderte. Es gab zunächst unterschiedliche Auffassungen darüber ob Tee gesundheitsfördernd oder schädlich sei, aber die Befürworter setzten sich durch. Der eifrigste und bekannteste Fürsprecher des Getränks was der holländische Arzt Cornelius Bontekoe, der im Jahre 679 eine umfangreiche Abhandlung darüber schrieb. In der Abhandlung riet er der Bevölkerung, soviel Tee zu trinken wie die Nieren ausscheiden können. Kranke sollten dementsprechend 200 Tassen am Tag trinken. Tee wurde am 1662 durch Katharina von Braganza eingeführt. In der Mitte des 17. Jahrhunderts kam der Tee von der Niederlande nach Deutschland, wo er zuerst nach Ostfriesland kam, wo sie eine eigene Teekultur entwickelten. 1743 wurde in Hannover das erste Teegeschäft Deutschlands eröffnete. Die Versuche des preußischen Königs Friedrich II, den Teekonsum 1778 zu verbieten, blieben erfolglos. Als in 1780 Großbritannien eine Handelssperre über die Niederlande verhängten ließen sich viele niederländische Kaufleute in Ostfriesland nieder, 300 niederländische Handelsschiffe fuhren nun unter ostfriesischer Flagge. Das bewirkte dass der Tee zu wachsender Popularität von allem Norddeutschland geführt wurde. Nach dem Ende des britischen Handelsmonopols für China im Jahre 1834 und der Aufhebung der Navigationsakte 1849, der festgelegt hatte, dass nur britische Schiffe Waren aus Übersee nach Großbritannien liefern durften, beteiligten sich auch andere Nationen am Teehandel. Unter diesen Nationen waren Deutschland und die USA. Durch die Eröffnung des Sueskanals 1866 dauerte der Seeweg von Großbritannien nach Asien nur noch 100 Tage. Die Segelschiffe wurden kurz danach durch die schnelleren Dampfschiffe abgelöst. Der britische Teehandel wurde gleichzeitig unabhängig von China, da seit 1860 Tee auf Ceylon, dem heutigen Sri Lanka, angebaut wurde. Im 20. Jahrhundert hat das europäische Interesse an den Tee(haus)kulturen und Teezeremonien zu breiteren Auseinandersetzungen geführt. Der Teeanbau in Georgien hat am Ende des 19. Jahrhunderts im Südwesten des Landes in und um Batumi um. Die ersten Versuche Teepflanzen auch in der Türkei anzubauen gingen bis in die 1920er Jahre zurück. Der erste Teeanbau fand im Jahre 1937 in Rize statt. Die Teepflanze wird heute im Nordosten der Türkei entlang der Schwarzmeerküste angebaut. Im Jahre 2012 betrug die Ernte in der Türkei 1,25 Mio. Tonnen. 66% stammen durchschnittlich aus der Provinz Rize, 20% aus der Provinz Trabzon, 11% aus der Provinz Artvin und die restlichen 3% aus den Provinzen Giresun und Ordu. Tee in Europa wird auf den Azoreinseln Sao Miguel und Cornwall angebaut.

Teekulturen:

Asien:
Man verwendet keine Siebe oder Beutel in Korea, Japan, Vietnam und China, man gießt das heiße Wasser direkt zu dem Tee in die Kanne oder Tasse. Die nassen, in der Regel unzerkleinerten Blätter sind schwerer als das Wasser selber, und setzen sich auf den Grund des Gefäßes ab. So kann der Tee problemlos oben abgegossen bzw. abgetrunken werden. Siebeinsätze sind ebenfalls in Benutzung in der Kanne, welche die Blätter zurückhalten sollen. Bevor man neue Teeblätter verwendet, wird der Tee dreimal aufgegossen. Tee wird üblicherweise ungesüßt gelassen. Tee wurde erst im 19. Jahrhundert in Indien übernommen, wurde aber schnell zu einem bedeutenden Hersteller. Der Eigenkonsum war möglich, weil der Tee großflächig angebaut wurde. Es wird heute an vielen kleinen Ständen entlang der Straße Tee angeboten. Buttertee wird in Tibet getrunken. Er ist ein salziger Schwarztee mit der Butter der Yak-Kühen (Dris). Der Tee ähnelt einer dünnen Suppe, was für Nicht-Tibeter gewöhnungsbedürftig ist. Buttertee führt dem Körper durch das viele Fett reichlich Energie zu, und hilft dabei vor allem an kalten Tagen die Körpertemperatur zu halten. In Ländern wie zum Beispiel Thailand wird zum Tee häufig Kaffeeweißer anstelle von Milch gereicht, wegen der Laktoseintoleranz der Bevölkerung. In Malaysia gibt es sowohl die indische als auch chinesische Teekultur, im 20. Jahrhundert hat auch Eistee eine große Bedeutung gewonnen.

Russland:
Der Tee kam im 17. Jahrhundert nach Russland aus der Mongolei. Es wurde zunächst nur von dem Zaren und von den Bojaren getrunken, 1670 war es in Moskau und in Nischni Nowgorod allgemein verbreitet, aber nicht im übrigen Russischen Reich. Sie erhielten dadurch die Spitznamen „Teetrinker“ oder abfällig auch „Wassersäufer“. Tee wurde erst im 19. Jahrhundert zu einem Alltagsgetränk. Russischer Tee wird in einem kleinen Kännchen zu einem Sud, der Sawarka, einem Konzentrat, verkocht. Der Sud ist bis zu 6 Stunden haltbar, allerdings führt bereist eine kleine Abkühlung zu einer deutlichen Trübung und geschmacklicher Veränderung. Der Sud ist stark tanninhaltig und schmeckt bitter. Dazu wird oft löffelweise Marmelade gelutscht. Fast wie bei der arabischen Teekultur gilt der Tee insgesamt als Süßgetränk.

Orient:
Der Tee wird oft sehr stark getrunken und extrem gezuckert. Unüblich sind Beimischungen von Zitrone und Milchprodukten. Orientalischer Schwarztee eignet sich nicht für die englische Zubereitungsform.

Wirtschaftliche Bedeutung:

Die größten Teeproduzenten:
Im Jahre 2012 wurde laut FAO weltweit 4,818 Millionen Tonnen Tee geerntet. Die zehn weltweit größten Produzenten ernteten zusammen 90,3%. Die größten Teeproduzenten weltweit waren während dem Jahr 2012: Auf Rang 1 ist die Volksrepublik China mit 1.714.902 Tonnen. Auf Rang 2 ist Indien mit 1.000.000 Tonnen. Auf Rang 3 ist Kenia mit 369.000 Tonnen. Auf Rang 4 ist Sri Lanka mit 330.000 Tonnen. Auf Rang 5 ist Türkei mit 225.000 Tonnen. Auf Rang 6 ist Vietnam mit 216.900 Tonnen. Auf Rang 7 ist Iran mit 158.000 Tonnen. Auf Rang 8 ist Indonesien mit 150.100 Tonnen. Auf Rang 9 ist Argentinien mit 100.000 Tonnen. Auf Rang 10 ist Japan mit 85.900 Tonnen. Das Exportvolumen im Jahre 2011 betrug weltweit 1.938.182 Tonnen. Die drei größten Exporteure waren: Auf Platz 1 ist China mit 322.580 Tonnen. Auf Platz 2 ist Indien mit 322.548 Tonnen. Auf Platz 3 ist Sri Lanka mit 321.074 Tonnen.

Die größten Teeverbraucher:
Dies hier waren die fünf Länder mit dem höchsten Pro-Kopf-Teeverbrauch: Auf Platz 1 ist Kuwait mit 295 Liter. Auf Platz 2 ist Irland mit 242 Liter. Auf Platz 3 ist Afghanistan mit 229 Liter. Auf Platz 4 ist Türkei mit 221 Liter. Auf Platz 5 ist Großbritannien mit 213 Liter.

Tee und Gesundheit:
Die Teeblätter von grünem und schwarzem Tee enthalten Koffein. Der Koffeingehalt ist mit bis zu fünf Prozent höher als Kaffeebohnen, die nur etwa einen Prozent haben. Aber dadurch das Tee mit mehr Wasser als Kaffee aufgegossen wird, hat fertiger Tee nur einen mäßigen Gehalt an Koffein. Zieht der Tee länger, so gehen Gerbstoffe über, die Koffein binden. Das wird im Magen wieder aufgespalten. Das Koffein wird dadurch vom Organismus resorbiert. Das Koffein löst sich schneller auf als die Gerbstoffe. Ein Aufguss von drei Minuten ist eher anregend, bei rund fünf Minuten wird der Tee bitterer und die anregende Wirkung nimmt ab. Die Aufnahme von Eisen kann durch den hohen Polyphenolanteil behindert werden. Übermäßiges Teetrinken kann unter den Umständen dann zu einem Eisenmangel führen. Eine bereits bestehende Blutarmut kann verschlimmert werden. Das in grünem Tee vorhandene Catechin ist in der Lage Symptome von Zahnfleischerkrankungen zu verringern. Der grüne Tee ist seit den 1990er Jahren in westlichen Ländern zum Modegetränk. Er erwarb sich den Ruf gesünder zu sein als Schwarztee. Die Flavonoide des Tees sind vermutlich für die Steigerung der Elastizität der Blutgefäße und somit deren Durchlässigkeit für die Blutmenge ursächlich. Das regelmäßige Konsumieren von grünem Tee vermindert eventuell das Risiko an Krebs zu erkranken. Für eine präventive Wirkung werden insbesondere die in manchen Teesorten natürlicherweise enthaltenen Polyphenole verantwortlich gemacht. Die im Schwarztee und insbesondere im grünen Tee enthaltenen Polyphenole und Fluoride senken das Risiko für Zahnkaries. Zufolge einer Studie der Cheng-Kung-Universität in Taiwan senken bereits zwei bis vier Tassen pro Tag das Hypertonie-Risiko (Bluthochdruck-Risiko) um 46 Prozent, noch höherer Konsum senkt das Risiko sogar um 65 Prozent. Diese Studie wurde bei über 1.500 Personen durchgeführt. In Taiwan trinkt man vor allem Grüntee und den einheimischen Oolong-Tee. Antibiotika wirken deutlich besser wenn man den Patienten grünen Tee gibt. Das Team das das erforscht hat, hat es an 28 Leuten getestet gegen Infektionskrankheiten. Der Grüntee verstärkte die Wirkung in allen 28 Fällen. Selbst manche Keime, die nicht mehr auf Antibiotika anzusprechen waren, wurden wieder angreifbar auf die Antibiotika.

Quellen: Wikipedia