Trockenheit und Frost sorgen für schlechte Kaffeeernte in Brasilien

Schlechte Kaffeeernte in Brasilien

M. Großmann / pixelio.de

Brasilien ist der größte und einer der wichtigsten Exporteur für Kaffee. Wie die Landwirtschaftsbehörde Conab nun mitteilte wird der Kaffeeertrag im Jahr 2014 rund 8 Prozent unter dem Vorjahr liegen. Das entspricht 45 Millionen Kaffeesäcken, wobei jeder Sack rund 60 Kilogramm Kaffee enthält. Verantwortlich für die schlechte Ernte sind unter anderem die Trockenheit zu Beginn des Jahres sowie der letztjährige Frost in den Anbaugebieten im Bundesstaat Paraná.

Von den ungünstigen Bedingungen ist insbesondere die Sorte Arabica betroffen. Die Arabica-Kaffeebohne gehört zu den am meisten angebauten Sorten in Brasilien. Doch im Gegensatz zur Robusta-Bohne verträgt die Arabica Trockenheit und Kälte nicht so gut.

Die anhaltende Dürre sorgt nicht nur in Brasilien für Unmut, sondern auch in Deutschland und anderen Abnehmerländern. Schon das zweite Jahr in Folgen fällt die brasilianische Kaffeeernte damit schlechter aus. Im letzten Jahr verzeichnete man einen Rückgang von 3,1 Prozent. Zwar lässt sich der Rohkaffee bis zu zwei Jahren lagern, womit sich Preisschwankungen ausgleichen lassen. Doch schon im diesem Jahr hat sich der Kaffeepreis an den Rohstoff-Börsen fast verdoppelt.

Quellen:
http://www.freenet.de/finanzen/nachrichten/schlechte-kaffeeernte-in-brasilien-wegen-trockenheit_4554568_993562.html
http://www.foonds.com/article/31996/

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Ein Gedanke zu „Trockenheit und Frost sorgen für schlechte Kaffeeernte in Brasilien

  1. Marie

    Das entspricht 45 Millionen Kaffeesäcken? Wahnsinn! Dass das gleich so eine große Menge ausmacht, hätte ich nie gedacht. Das ist wirklich ein sehr interessanter Blogeintrag!

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