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Wann ist Kaffee angebracht? oder: Man kann sich auch zu viele Gedanken machen!

Guten Morgen!

Fast zwei Wochen im neuen Jahr sind jetzt schon um, die Geschäftswelt ist längst wieder im normalen Trott angelangt und so langsam hat man sich auch daran gewöhnt, am Ende des Datums die 17 statt der 16 zu schreiben. Auch in der Welt des Kaffee geht es wieder wie gewohnt genüsslich zu, die Preise des Rohkaffees scheinen jedoch leider resultierend aus starker Nachfrage und knappen Anbauflächen zu steigen und so hebt beispielsweise Tchibo die Preise ihrer meistverkauften Kaffeesort „feine milde“ zumindest vorerst um 30 cent an.

Doch wann macht ist eigentlich die beste Zeit für Kaffeekonsum? Das Forscherteam der University of Sheffield führte 2009 diesbezüglich eine Studie durch und legte dabei Wert auf die Fragestellung, wann dem Körper metabolismusbedingt Kaffee überhaupt sinnvollerweise Mehrwert bringt.
So war der Spiegel des körpereigenen Stresshormons Cortisol, welches einen großen Faktor im Schlaf-wach-Rhythmus spielt, in den Zeiten zwischen 8 und 9 Uhr, 12 und 13 Uhr und 17.30 bis 18.30 Uhr über den Tag hin am höchsten. Zu diesen Zeiten habe der Körper also gar keine Notwendigkeit für eine zusätzliche Zufuhr von Kaffee. Dabei sind es doch gerade die frühen Stunden des Tages, in denen viele unter uns gerne mal den ein oder anderen Kaffee trinken.

Kaffee beim arbeiten: Keine Seltenheit!

Über längere Zeit hinweg führt Kaffeekonsum zu Cortisolhochzeiten allerdings zu einer Kaffeeeingewöhnung, also einer Toleranzentwickling gegenüber Koffein, was wiederum in einem gesenkten Wachheitsgefühl und eventuellem Mehrkonsum von Kaffee resultiert. Ganz schön kompliziert also für die unter uns, die ihren Morgenkaffee brauchen. Empfohlen wird natürlich die Koffeineinnahme erst dann, wenn der Bedarf von Seiten des Körpers aus am höchsten ist. Aber wer möchte sich denn schon Gedanken darüber machen, ob man denn jetzt gerade einen Kaffee trinken darf, oder es eben lieber lassen sollte.

Allerdings sollte man auch nicht außer Acht lassen, dass die Probanden der Studie alle bis 6 Uhr schliefen, also alle so ziemlich dem gleichen Schlaf-wach-Zyklus unterlagen. Dieser ist im allgemeinen allerdings nicht absolut festgelegt und passt sich der Regelmäßigkeit eines jeden an und wird sowieso von so vielen Faktoren beeinflusst, dass eine genaue Bestimmung schon wieder in viel zu viel Arbeit ausartet. Wenn man dann noch flexibe Arbeitszeiten hat, wird das ganze sogar noch viel komplizierter, denn auf welcher Regelmäßigkeit soll man denn dann aufbauen?

Puh.. ganz schön anstrengend also. Wer es also wirklich wissen will, der beobachtet sich im Endeffekt am besten selbst und achtet darauf, wann die eigenen Hochs und Tiefs über den Tag stattfinden, um dann gezielt mit Kaffee nachhelfen zu können. Oder aber, man macht sich einfach mal nicht so viele Gedanken und genießt seinen Kaffee einfach dann, wenn man Lust danach hat, denn irgendwo ist Genuss natürlich für einige unter uns auch ein Faktor.

Also bleibt zu sagen: am besten trinken wir den Kaffee dann, wenn wir es wollen!

Einen produktiven Donnerstag wünscht die Coffee & Tea Company!

2 Gedanken zu „Wann ist Kaffee angebracht? oder: Man kann sich auch zu viele Gedanken machen!

  1. Silke

    Das ist ein äußerst interessanter Artikel. Ich trinke jedoch auch Kaffee dann, wenn ich gerade Lust danach habe. Ich habe auch noch nie das Gefühl gehabt, dass ich nach einem Kaffee mehr Energie gehabt hätte als vorher. Ich trinke auch manchmal am Abend einen Kaffee und kann danach gut schlafen. Vielleicht wäre die Wirkung ja anders, wenn ich mir gleich 3 Espresso hintereinander reinhauen würde. Ich bleibe aber lieber bei meinem genüsslichen Cappuccino :)

  2. Jens Huber

    Ich denke es kommt auch viel auf den Körpertyp an und wie die Person reagiert auf das Koffein. Ich habe schon Personen gehört bei denn die Wirkung gar nicht einsetzt und die anch einem Kaffee wunderbar ein Schläfchen halten können. Bei mir is das anders ich bin wunderbar wach danach, aber mit der Aussage das man sich mit der Zeit an das Koffeein gewöhnt, dem kann ich da nur Zustimmen… Ich trinke echt gern und viel und der Effekt der wachheit lässt bei steigendem Kosum bei mir mit der Zeit nach

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