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https://en.wikipedia.org/wiki/Butterfly_pea_flower_tea#/media/File:Clitoria_tea.jpg

Tee – Jetzt auch in Blau.. und Lila.. und Grau?!

Die Foodbranche denkt sich natürlich städig neues aus, doch was hierzulande noch kaum bekannt ist, ist in den heißen Regionen unserer Welt schon lange angekommen:

Die „Butterfly Pea“ ist in vielen heißen Ländern schon seit sehr langer Zeit ein fester Bestandteil des Alltags: Die Hülsenfrücht werden gegessen, die Pflanze als Viehfutter oder Dünger verwendet und die Blüte kann unter anderem zum blau Färben von Speisen und Getränken genutzt werden.

Nicht nur als Blüte wunderschön „Butterfly Pea“ CC BY-SA by „Srinivasan G“

Derzeit erobert die Blüte die Welt als Eistee: Die blaue Farbe des Tees kann sich durch Beigabe von Säure, zumeist Zitrusfrüchten, in ein intensives Lila verändern lassen; gibt man hingegen Mineralwasser hinzu, so verfärbt sich der Tee gräulich.

Abgesehen vom farblichen Schauspiel ist der Buttfly Pea Tea sehr erfrischend, durstlöschend und ähnelt geschmacklich dem Schwarz- oder Grüntee.
Aufgrund seiner gesunden Wirkung ist Butterfly Pea Tea seit langem Bestandteil der traditionellen ayurvedischen Medizin. Er soll die Gedächtnisleistung verbessern, stressresistenter machen und dank dem beinhalteten Flavonoid auch antioxidativ wirken, was den Hautalterungsprozess verlangsamen soll.

Butterfly Pea Tea kann man auf vielerlei Arten genießen: pur, gesüßt, mit Mineralwasser oder aber mit einer Scheibe Zitrone verfeinert.

Eine entspannte Wochenmitte wünscht Ihre Kaffeerösterei für die perfekten, magenschonenden Kaffee- und Espressobohnen im Herzen Deutschlands:

The Coffee and Tea Company

24 Ideen zur Vorweihnachtszeit – Unser Adventskalender – Tag 5

„Gott sei’s gedankt, in der nächsten Welt wird es keinen Kaffee geben.
Denn es gibt nichts Schlimmeres, als auf Kaffee zu warten, wenn er noch nicht da ist.“

– Immanuel Kant

Nach dem ersten Kälteschock beim Öffnen der Haustür sticht mir das weißliche Schimmern des Raureifs ins Auge. Die Treppe, das Pflaster, der Asphalt, jedes Dach und jede Pflanze: alles ist bedeckt von der dünnen Schicht gefrorener Luftfeuchtigkeit und strahlt eine eiskalte Ruhe aus. Irgendwie schön, wenn man jetzt nicht schnell zur Arbeit müsste und hofft, dass die Straßen nicht glatt sind.

Raureif an einem Holzzaun

„Raureif an einem Holzzaun in Plaine (Elsass)“ CC BY-SA 3.0 by Moehre1992 Irgendwie ja faszinierend schön…

Die Stimmen im Radio vermitteln: den ganzen Tag wird die Außentemperatur nicht über den Gefrierpunkt steigen. Diese Erkenntnis bestärkt mich nur in meiner Absicht, zumindest meine Körpertemperatur mit einem heißen Kaffee anzuheben und mich schnellstmöglich in geschlossene Räumlichkeiten zu begeben. Nun aber genug vom kalten Montagmorgen und schnell zu unserer heutigen Spezialität:

Zimtkaffee

Man nehme: 100 ml starken, heißen Kaffee, 100 ml Milch, 0,25 TL Zimt, 1TL Kakao und 1 EL Honig. Die Milch wird in einem Topf vorsichtig erhitzt, aber nicht zum Kochen gebracht(!), bevor Zimt, Honig und Kakao in selbige eingerührt werden. Milch und Kaffee werden zusammen in eine Tasse gefüllt und schon ist der Zimtkaffee genussbereit. Wer möchte, kann dem ganzen noch eine kleine Haube aus geschlagener Sahne verpassen und diese mit etwas Zimt bestäuben, um auch noch einen kleinen optischen Kick zu erhalten. Da sich ein viertel Teelöffel Zimt natürlich nicht allzu leicht abmessen lässt, empfiehlt sich die Herstellung größerer Mengen als nur einer Portion. Das sollte aber gar kein Problem darstellen, den bei einer so leckeren Spezialität kann man ruhig auch mal mehr als eine Tasse trinken, oder den Genuss vielleicht mit jemandem teilen.

Darf natürlich auch in handelsüblichen Tassen serviert werden..

Für alle Teetrinker unter Ihnen gibt es zum Glück auch Hoffnung auf Zimt, denn in unserer Vielzahl von leckeren Tees finden Sie den Rooibostee mit Pflaume und Zimt. Ein heißes Vergnügen für die kalten Tage!

Roibostee Pflaume Zimt

Garantiert passend zur Jahreszeit!

Zum Abschluss wünschen wir Ihnen selbstverständlich einen angenehmen und erfolgreichen Start in die neue Woche!

24 Ideen zur Vorweihnachtszeit – Unser Adventskalender – Tag 2

Eine Nacht weniger in diesem Jahr, hab wir gut geschlafen? Oder vielleicht auch leider nicht? Ein Kaffee ist in jedem Falle eine gute Idee für einen kalten Wintermorgen. Ein wenig Genuss vor oder beim Start in einen neuen Tag. Noch knapp drei Wochen Zeit, um Überlegungen für Weihnachtsgeschenke anzustellen. Was hat sie sich noch mal gewünscht? Hätte ich mal besser zugehört..

Vielleicht einfach mal die Liebste mit einer aufwärmenden Kaffeespezialität verwöhnt und sie dann ganz unauffällig im zweisamen Gespräch ausgehört. Das könnte doch schon helfen!

Und genau da können wir euch helfen, denn heute stellen wir euch eine weitere leckere Kaffeespezialität, die ihre Ursprünge im nordfriesischen findet, vor:

Der Pharisäer

Ein frisch gebrühter, starker Kaffee, Würfelzucker, ein guter Schuss brauner Rum (ca. 4cl) und eine Haube aus Schlagsahne. Die ursprünglich nordfriesische Spezialität, heutzutage an der Nordsee und in Österreich verbreitet, findet ihren angeblichen Ursprung im 19. Jahrhundert. Der Brauch in Gegenwart des Pastors Georg Bleyer keinen Alkohol zu trinken, machte die Friesen kreativ: sie versteckten den mit Rum versetzten Kaffee unter einer Sahnehaube, um damit ein Austreten des Alkoholgeruches zu verhindern. Der Pastor jedoch, so der Erzählung nach, kam über kurz oder lang hinter die List und rief bei Entdeckung „Oh, ihr Pharisäer!“. Somit bekam das Getränk seinen Namen.

Eine Tasse Pharisäer

„Eine Tasse Pharisäer“ CC BY-SA 3.0 by MaikeBred

Kurios: Das Amtsgericht Flensburg urteilte im sogenannten „Pharisäer-Streit“ 1981, dass 2cl Rum für einen Pharisäer nicht ausreichen seien, mit so wenig Rum sei ein Pharisäer „fade und ausdruckslos“. Ein Kunde hatte seinem Wirt die Rechnung für zwei Pharisäer um 7 DM gekürzt, da dieser der Meinung des Kunden nach zu wenig Rum enthielt. Der Wirt klagte, doch das Gericht gab dem Kunden recht.

Der Pharisäer mag nicht die komplexeste aller Spezialitäten sein, doch einen Mangel an Kreativität kann man ihm angesichts seiner Herkunft wohl kaum unterstellen.

Auch in unseren Produkten finden sich jede Menge Leckereien, auch ganz ohne Alkohol.
Wie wär’s zum Beispiel mit einem aromatisierten Tee mit Winterschokolade? Ein heißes Getränk und Schokolade, das passt doch beides wunderbar zur dunklen, kalten Zeit. Warum also nicht mal die Kombination von beidem probieren?

Roiboostee aromatisiert mit Winterschokolade

Roiboostee aromatisiert mit Winterschokolade im Online-Shop

Zum heutigen Abschluss wünschen wir allen Leserinnen und Lesern, Kundinnen und Kunden oder einfach Liebhabern und Liebhaberinnen einen weiteren erfolgreichen Freitag vor einem hoffentlich erholsamen Wochenende!