Kaffeeländer und ihre Besonderheiten

Alles über die Kaffeetraditionen in Mittelamerika und der Karibik

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COSTA RICA

In Costa Rica liegt die Durchschnittstemperatur bei 25°C, die Asche von den Vulkanen macht den Boden sehr fruchtbar. Die Reichhaltigkeit fördert das Wachstum der Kaffeepflanzen zusätzlich zu dem eher warmen Wetter.

Der Kaffee aus Costa Rica hat ein sehr feines, würziges Aroma mit einem milden Geschmack und enthält natürliche Aromen. Er besitzt einen langen und süßen Nachgeschmack.

Der Kaffeetyp, der in Costa Rica angebaut wird, ist von der Arabica-Sorte. Das Erntevolumen im Jahr 2018/2019 betrug etwa 1,43 Millionen Säcke, in denen jeweils 60kg Kaffeebohnen enthalten sind.

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DOMINIKANISCHE REPUBLIK

In der Dominikanischen Republik ist die Kaffeeproduktion schon eine sehr lange Tradition, bereits seit dem 18. Jahrhundert wird dort Kaffee angebaut. Bei der Kaffeeproduktion wird sehr viel Wert auf die hochwertige Qualität gelegt.

In der Dominikanischen Republik werden hauptsächlich zwei verschiedene Kaffeesorten gezüchtet. Der Kaffee aus den hochgelegenen Anbaugebieten hat einen vollen Körper und einen natürlichen Geschmack bei mittlerem Säuregehalt. Der Kaffee aus den Tiefgebieten allerdings hat in der Regel einen etwas weicheren und weniger säurehaltigen Geschmack. Beide Sorten hingegen besitzen eine harmonische Fülle Dabei sind sie gleichzeitig angenehm würzig und haben eine zarte Schokoladennote.

EL SALVADOR

El Salvador baut seinen Kaffee seit Mitte des 18. Jahrhunderts an den Berghängen an, die an der Meeresseite liegen. In den Anfängen des Anbaus wurde der Kaffee für die dort heimischen Menschen geerntet. Mit der Zeit begeisterten sich allerdings weltweit immer mehr Kaffeefreunde für den Kaffee aus El Salvador. Über die Jahre hinweg hat sich El Salvador zu einem der besten Produktionsländer für Kaffee weltweit entwickelt.

Der Kaffee aus El Salvador ist qualitativ sehr hochwertig und wundervoll mild-aromatisch. Er besitzt einen leichten Körper mit einer feinen Säure und einem frischen, intensiven Nachgeschmack. Dieser kann als eine Ausgeglichenheit von Süße und Säure, sowie eine hauchzarte Note von Schokolade mit sich bringen.

Das Erntevolumen der Arabica-Sorte beträgt in El Salvador jährlich etwa 85.000 Tonnen.

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GUATEMALA

Die Kaffeeproduktion hat Guatemala großen Wohlstand gebracht, denn der Kaffee gilt weltweit als einer der besten. Der Boden ist durch die immer noch aktiven Vulkane sehr fruchtbar. Durch das von Region zu Region unterschiedliche Mikroklima, weist der Kaffee viele unterschiedliche Aromen auf.

Guatemalas Kaffee hat einen ausgewogenen Geschmack, eine mondäne Fülle und einen vollem Körper bei sehr feiner Säure. Das anmutig-würzige Aroma des Kaffees erhält durch eine leicht rauchige Note eine unverwechselbare Veredelung. Der Kaffee aus Guatemala schafft es dadurch stark und herzhaft zu schmecken und gleichzeitig ein eher milderes Aroma zu besitzen.

In Guatemala werden ca. 270.000 Hektar Land für den Anbau des Kaffees genutzt. Meist sind es Kleinbauern, die den Kaffee auf einer kleineren Fläche Land anbauen. 

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HAITI

Das Wetter in Haiti sorgt für einen regelmäßig starken Niederschlag, daher muss für die Landwirtschaft keine Bewässerungsanlagen gebaut werden. Dies ist für die Kaffeeproduzenten ein Vorteil, da sie meist sehr arm sind und sich keine chemischen oder künstlichen Mittel gegen Insekten oder Unkraut leisten können. Auch wenn der Anbau des Kaffees aus der Not geboren ist, wird in Haiti Bio-Kaffee angebaut.

Der Kaffee aus Haiti ist qualitativ sehr hochwertig. Die großen Regenmengen und die natürliche Anbauweise sorgen für einen milden bis süßlichen Geschmack, der einen kräftigen Körper und ein ausdrucksstarkes Aroma hat. Der liebliche Geschmack ist weich und bekömmlich, trotz der deutlichen Säure.

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HAWAII (USA)

Bis auf die Korallenriffe im Meer ist Hawaii vulkanischen Ursprungs, viele der Vulkane sind heute noch aktiv. Auf der amerikanischen Insel gibt es nur ein Kaffeeanbaugebiet, der vulkanische Boden dort ist sehr fruchtbar, was das Wachstum der Kaffeepflanzen begünstigt. Am Nachmittag steigen Vektorwolken vom Meer auf, wodurch die Kaffeepflanzen von der direkten Sonneneinstrahlung geschützt werden. Der Kaffee ist deshalb so gut, dass man ihn zu einer der Spitzenkaffees weltweit zählt. Das Kaffeeanbaugebiet erstreckt sich nur über ca. 100 Quadratkilometer. Dank des Vulkanbodens ist das Anbaugebiet auf Hawaii aber das ertragsreichste auf der ganzen Welt.

Der Kona-Kaffee hat einen vollen, fast nussigen Geschmack, einen kraftvollen Körper und ein feines Aroma. Einige Liebhaber erkennen sogar eine leichte Zimtnote in diesem ausgewogenen und natürlich sanften Getränk.

HONDURAS

Die für die Pflanzung genutzten Hochlandgebiete werden von tiefen Flusstälern durchquert und der Boden ist sehr nährstoffreich. Das Klima in den Höhenlagen ist gemäßigt tropisch, weshalb Honduras einen sehr guten Kaffee herstellt.

Der Kaffee aus Honduras hat ein sehr kräftiges Aroma, eine pikante Säure, die durch einen seidigen und fruchtigen Geschmack unterstützt wird. Der Gaumen wird verwöhnt durch eine zarte nussige Nuance.

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JAMAIKA

Der beste Kaffee aus Jamaika wird Blue Mountain genannt, der auf kleinen Plantagen, die allesamt in Hochgebieten zwischen 500 und 1.600 Meter vom Erdboden liegen, angebaut wird. Der Jamaica Blue Mountain Kaffee ist ein sehr populärer, aber auch sehr teurer Kaffee.

Er hat ein vollmundiges Aroma, einen leicht süßlichen, sehr fruchtigen und milden Geschmack. Die Säure darin ist sehr zart, aber dennoch betont. Dadurch ist der Jamaica Blue Mountain ein sehr intensiver und kräftiger Kaffee, der den Trinkgenuss nachhaltig bewahrt und einen eindringlichen Nachgeschmack hat.

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KUBA

In Kuba wird Kaffee schon seit über 250 Jahren angebaut. Der Geschmack von kubanischen Kaffee ist auf den Anbau in tieferen Lagen zurückzuführen. Der Boden ist sehr nährstoffreich, die Bohnen reifen langsam und kriegen dadurch eine aromatische Süße. Die traditionelle Handarbeit garantiert, dass die Bohnen ständig kontrolliert und sorgsam behandelt werden.

Kubanischer Kaffee verfügt über einen vollen Körper und ein leicht rauchiges Aroma. Der kubanische Turquino ist relativ säurearm. Er hat einen eigenwilligen und würzigen Geschmack und eine wohltuende, nicht allzu kräftige Fülle. Aroma und Geschmack erinnern an den Charakter der berühmten kubanischen Zigarre.

Die Kaffeetypen, die in Kuba angebaut werden, bestehen zu 85% aus der Arabica- und zu 15% aus der Robusta-Sorte.

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MEXIKO

Mexikaner setzen Bienen gegen Käfer ein, wodurch die Belastung durch Fungizide extrem gedrosselt wurde. Der Großteil des dort produzierten Rohkaffees stammt heute aus biologischem Anbau. Außerdem ist Mexiko der drittgrößte amerikanische Kaffeeproduzent.

Mexikanische Kaffees haben im Allgemeinen eine angenehm leichte Fülle, sind trocken und von säuerlichem Schmelz, dabei immer mild und aromatisch.

Die Kaffeetypen, die in Mexiko angebaut werden, sind meist von der Arabica-Sorte, wenige von der Robusta-Sorte.

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NICARAGUA

Der Kaffee aus Nicaragua wird hauptsächlich in etwa 1.200 Metern Höhe angebaut, auf kleinen Plantagen.

Nicagaruanischer Kaffee hat einen vollen Körper, einen ausgewogenen, aromatischen Geschmack und ist nuanciert mit schokoladiger Fülle und wenig Säure.

Der Kaffeetyp, der in Nicaragua angebaut wird, ist von der Arabica-Sorte.

PANAMA

Der Kaffee aus Panama gilt weltweit als Gourmet-Kaffee, die Kaffeesorten von dort verfügen über großes Potential.

Der Kaffee aus Panama hat eine besonders gute Fülle und ein fein-mildes Aroma. Er ist säurearm und daher ausgesprochen magenfreundlich. Panamaischer Kaffee hat eine zarte, süßliche Struktur mit einer lebendigen, erfrischenden Säure sowie florales bis fruchtiges Aroma. Er hat einen nicht zu schweren Körper und das macht ihn leicht bekömmlich.

Der Kaffeetyp, der in Panama angebaut wird, ist von der Arabica-Sorte.

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PUERTO RICO

In Puerto Rico wird bereits seit Mitte des 18. Jahrhunderts Kaffee angebaut, seitdem ist der Kaffeeanbau dort sehr ausgeprägt. Die Insel ist umgeben von sehr tiefem Ozean, es herrscht ein tropisches Klima. Die Durchschnittstemperaturen betragen 28 Grad Celsius, welche im Hochland durch die fruchtbaren Böden noch etwas gemildert werden. Der Nährstoffreichtum des Bodens wird durch Mischkultur, dem kombinierten Anbau mehrerer Kulturpflanzen nebeneinander, noch weiter gefördert.

Die Arabica-Sorte aus Puerto Rico hat einen intensiven und lang anhaltenden Geschmack, ist von Natur aus mild, gehaltvoll und hat einen vollen Körper. Der Kaffee ist fruchtig mit leichter Würze, die Säure ist zart und er hat eine Note von dunkler Schokolade.

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